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08.02.2011

Vermisstenmeldungen, die die Polizei behindern

Womöglich haben noch etliche Leute mehr bei Facebook die Vermisstenmeldung des Vaters Marco Fluchs gesehen, der seine 15-jährige Tochter Kim Fluchs vermisst und bei Facebook um Hilfe gebeten hat. 

Diese Meldung hat dann wohl auch recht schnell die Runde gemacht (ich gebe zu, ich habe auch kurz darüber nachgedacht, diese Information zu teilen, war mir aber nicht sicher, ob es nicht eventuell ein Hoax ist), so dass bei der Polizei in Gummersbach das Telefon nicht mehr still stand und deren E-Mail-Postfach wohl aus allen Nähten geplatzt ist.


Die Polizei in Gummersbach hat nun sogar per Pressemitteilung darum gebeten, von weiteren Anrufen und auch E-Mails abzusehen. Laut Polizeiinformationen ist die 15-jährige schon öfter gemeinsam mit ihrer 14-jährigen Freundin von Zuhause ausgebüchst.


Daher wird zunächst nicht von einem Verbrechen ausgegangen und es wird auch vorerst keine Suchaktion geben, dennoch wird weiter ermittelt


Ganz ehrlich? Wenn mein Kind verschwindet und das wohl schon öfter, würde ich wohl nicht als erstes eine neue Statusmeldung bei Facebook posten sondern mir mal Gedanken machen und gegebenenfalls ein ernstes Wörtchen mit dem Kinde wechseln...einfach so reißt niemand aus und mehrfach schon gar nicht. Ich möchte hier gewiss niemandem Schuldzuweisungen hinschieben, aber entweder stimmt da auf Eltern- oder eben auf der Kinderseite etwas nicht!



UPDATE: Die beiden Ausreißerinnen sind am 08.02.2011 abends wieder von der Polizei aufgegriffen worden und - wie zu erwarten - unbeschadet.

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