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27.06.2013

Dinge mit Gesicht - habt ihr auch schon mal welche gesichtet?


Ich liebe es, gut unterhalten zu werden und manchmal darf es auch völlig sinnfrei sein - das ist das herrliche an Unterhaltung: Kopf ausschalten und darüber lächeln, wenn nicht sogar lauthals lachen. Eine dieser Seiten, über deren Bilder ich mich oft köstlich amüsiere ist die Facebookseite Dinge mit Gesicht, auf der jeder seinen Beitrag leisten darf, indem er Gegenstände, Tiere, Pflanzen oder was auch immer posten kann, die einem Gesicht ähneln. Ich wusste zunächst gar nicht, dass es eine solche Seite gibt, bis mich mal in der Bahn der Tisch-Halter angestarrt hat und ich leicht nervös wurde während der 4-stündigen Zugfahrt, weil ich mich sehr beobachtet fühlte.

Als ich das Bild dann twitterte, gab mir jemand den Tipp, es mal auf der Dinge-mit-Gesicht-Seite zu posten und seitdem erfreue ich mich an den teilweise sehr kuriosen und witzigen Bildern. Ich hoffe, der Linktipp gefällt euch?

26.06.2013

Im nächsten Leben werde ich ein Kartoffelchip

In diesem Jahr habe ich mich beim Strandoutfit für einen 50s Bikini entschieden (ihr wisst schon, die Dinger, bei denen man gutes Essen verstecken kann) entschieden. Im schlimmsten Fall greife ich halt zur Badeburka.

Das liegt zum einen daran, dass ich so fürchterlich gerne am liebsten ausschließlich Kohlenhydrate zu mir nehme. Ein Essen ohne Beilagen? Fast undenkbar, ein gemütlicher Fernsehabend ohne Chips? Herrjeh, ich lebe nur einmal und wenn schon, dann eben richtig, auch wenn ich nicht enden möchte wie Jabba the Hut. Ein Arbeitskollege preist mir schon länger die Kohlenhydratarme- bzw. freie Ernährung an...vielleicht teste ich es ja doch mal aus, aber heute halt noch nicht.

Für die freien Abende vor dem TV, bei denen ich mich berieseln lasse, habe ich nämlich was neues zum knabbern parat: Chio Exxtra Crunchy Sweet Chili Chips (sagt mal, ist das euer Ernst mit dem langen Namen? Kann sich ja keiner merken bis zum nächsten Einkauf). Das rot der Tüte verspricht jedenfalls Schärfe und nach dem ersten testcrunchen kann ich nur sagen “Mjam mjam, die halten, waf fie verfpreffen!” Knacken schön beim draufbeißen und sind nicht so labberig wie die Goldkruste der No Name Fischstäbchen, die ich neulich fälschlicherweise im Gefrierfach fand. Den Namen ‘Crunchy’ tragen sie also definitiv zu recht.

Der Chili Geschmack ist in der Tat leicht süßlich, aber durchaus angenehm. Von richtig scharfen Sachen (wir reden immer noch von Essen) läuft mir nämlich immer die Nase wie verrückt und ich habe bei allem, was ich mir im Anschluss noch am Gaumen vorbeiziehen lasse das Gefühl, alles ist total bitter. Sollte ich mir - für den Fall, dass der Traummann neben mir sitzt - merken. Mit Rotznase da sitzen ist ja nun auch nicht wirklich sexy.

Im Übrigen sind die Chio Exxtra Crunchy Sweet Chili Chips für Vegetarier geeignet und glutenfrei. Und nun zu den unschönen Dingen des Lebens, denn als Chip wirst du auf der einen Seite zwar gemocht, auf der anderen Seite wiederum direkt nach dem essen auch wieder verteufelt und alles nur der Kalorien wegen. Aber es nützt ja alles nichts, die nackten Tatsachen verschweige ich ja nicht: 30 Gramm (in der Tüte sind 175 Gramm) enthalten 153 kcal, 1,1 Gramm Zucker, 9,0 Gramm Fett, 0,8 Gramm gesättigte Fettsäuren und 0,2 Gramm Sodium.

Wer sich die Nährwerttabellen von Chipstüten durchliest, sollte vielleicht doch lieber zu Knäckebrot greifen ;-) Ich habe für mich jedenfalls beschlossen, im nächsten Leben ein Kartoffelchip zu werden...wenn ich denn in diesem Leben noch genügend Karma-Punkte gesammelt bekomme.

München, Mats und das kleine M.




Human Soccer Cup, München, ein Album auf Flickr.
Nachdem ich vor einigen Wochen die überraschend erfreuliche Nachricht erhalten hatte, dass mein Sohn bei der Aktion “Deutschlands coolstes Fußballkind” von Edeka und Head & Shoulders einer der Gewinner war, hieß es warten, bis endlich der 21. Juni nahte. An diesem Tag ging es nämlich nach München zum Human Soccer Cup (was das ist, verrate ich euch später noch) und zwar gleich Mittags nach der Schule. Ich wäre aber nicht ich, wenn nicht vorher noch zig Sachen ein wenig aus dem Ruder liefen.

Die Koffer hatte ich bereits am Vorabend gepackt und in der Zwischenzeit noch gefühlte 328 Mal wieder geöffnet, weil doch noch etwas eingepackt werden musste. An Essen hatte ich so ziemlich alles eingepackt, was man für unterwegs nur einpacken kann. Könnte ja sein, dass wir auf einer Distanz von etwa 400 km verhungern und das wollte ich natürlich tunlichst vermeiden. Nun war ich bereits bei einem Trunki-Koffer vom Sohn, einem nigelnagelneuen Hartschalten-Koffer (nun ja, Plastikwännchen trag es eher, aber da ich einen Gutschein hatte, wollte ich mich darüber beim Kauf von vor zwei Monaten nicht beschweren) von Koffer-direkt.de (<-- ja, ich erwähne auch mal Shops etc., deren Produkte mich im Nachhinein alles andere als glücklich stimmen), einem Rucksack und meiner großen Handtasche, mit der ich grundsätzlich spontan das Land verlassen könnte.

Irgendwie passte alles nicht recht. Ein paar Schuhe wieder ausgepackt, wieder was anderes eingepackt, die Medikamente und das Inhalationsgerät wie auch mein Beautytäschen wollten nicht, wie ich wollte. Inzwischen war es 11:00 Uhr, um 11.35 Uhr sollte ich das Söhnchen von der Schule holen, wir mussten ja auch noch nach Hause, ihn umziehen und dann los. Und wie es dann der Kofferteufel wollte machte es ratsch und mein Koffer platzte rundherum am Reißverschluss auf - der war hinüber und zwar komplett. Ich hätte ausflippen können. Bin ich dann auch, indem ich wie ein Rumpelstilzchen fluchend um den Koffer herumgesprungen bin und ihn getreten und geboxt hab. Dem hab ich’s gegeben...nun ja, nachdem ich fertig mit dem verprügeln des geplatzten Koffers war, habe ich bei meinen Eltern angerufen und gefragt, ob sie mir bitte einen kleinen Koffer leihen können. Konnten sie dann zum Glück auch und habe schnellstens alles umgepackt.

Dann den Sohn von der Schule geholt, nach Hause zum umziehen, alles ins Auto packen und los ging es auch schon zum Bahnhof. Die 4 Stunden Fahrt nach München haben wir dank Mau Mau, Schwarzer Peter, Uno, Essen und Nintendo dann auch gut rumbekommen. In München am Hauptbahnhof wurden wir dann von einer lieben Bekannten eingesammelt, mit der wir kurz auf einen Kaffee bei Starbucks Halt machten. Da sie aber leider nicht viel Zeit hatte und wir uns aufs Hotel freuten, haben wir uns aufgemacht zum “fußläufigen” Hotel, nämlich dem Eurostars Grand Central Hotel zu marschieren. Auf der rechten Straßenseite waren wir schon bei Hausnummer 32 angekommen, zu 35 mussten wir. Also nur noch rüber und da wären wir...so dachte ich zumindest. Ein Blick auf die andere Straßenseite belehrte mich eines besseren, denn da waren wir gerade erst bei Nummer 15 angekommen. Für die 1,3 km, die bei Google Maps mit ca. 16 Minuten zu Fuß angegeben sind) haben wir letzten Endes 45 Minuten gebraucht, weil der junge Mann öfters ein Päuschen brauchte.

Von außen wirkte der schwarze Glaskasten mit den teils bunten Glaselementen edel und stylisch. Beim Check-In in der großen Lobby wurden wir freundlich begrüßt und wir bekamen Gutscheine für Begrüßungscocktails, einmal mit und einmal ohne Alkohol. Ich bin mir sicher, das kleine M. hätte besser geschlafen, wenn er nicht den alkoholfreien genommen hätte ;-) Dabei kam es dann doch zu einer Verwechslung der Namen und mir wurde ein polnisch anmutender zugewiesen. Nun ja, nicht weiter dramatisch, vor dem Aufzug noch bemerkt, zurückgegangen mit Sack und Pack und alles nochmal von vorne.

Unser Zimmer war sehr schön in schwarz und rot gehalten, aber nicht puffig rot sondern sehr schön. Die Bilder sagen ein wenig mehr dazu. Zudem lagen auf unserem schönen großen Bett bereits 6 Flaschen Head & Shoulders (wenn ich jemals Schuppen bekommen sollte, weiß ich auch nicht mehr, woran es liegt) und ein Begrüßungsplan mit Aufstellung der Teams für den Human Soccer Cup am nächsten Tag.

Danach wurden wir noch von einer lieben Arbeitskollegin, die in München wohnhaft ist, abgeholt und durch die Stadt geführt. Zumindest an die Orte, die man standardmäßig mal überflogen haben sollte: Viktualienmarkt, Marienplatz, die neue Moschee haben wir zu Gesicht bekommen und haben viele tolle kleine Geschäfte gesehen. Unter anderem sind wir auch am Hofbräuhaus vorbeigekommen, an den Schuhbeck-Geschäften und seinem Restaurant, am Hard Rock Café und natürlich an diversen Souvenir-Shops. Das kleine M. war hier sehr erschüttert, dass es dort keine Eintracht-Fanshops gab. Ich im Übrigen auch ;-)

Den Abend haben wir dann im Nürnberger Bratwurst Glöckl am Dom verbracht, wo ich mir an den schweren Klappstühlen noch übelst den linken Ringfinger einklemmt habe. Ich dachte schon, der Finger fällt mir ab und ich muss ein Nürnberger Röstwürstl als Ersatz nehmen, aber letzten Endes ist das dann doch nicht eingetroffen. Das Essen war lecker und der Kartoffelsalat, den das kleine M. zuerst als vermeintlichen Kartoffelbrei wie ein Wilder verdrückt hat, war als Kartoffelsalat enttarnt dann ‘voll eklig’ laut seiner Aussage. Mir hingegen hat alles gut geschmeckt, die Bedienungen waren freundlich und die Getränke waren bis auf die Limonade des Sohnes auch vollkommen in Ordnung. Bereits auf dem Weg zum Hotel wollte das kleine M. mit mir aushandeln, dass er so lange wach bleiben darf, bis er von alleine einschläft - den Deal bin ich gerne eingegangen, nachdem ich schon beim Essen Müdigkeitserscheinungen erahnen konnte. Zwei Minuten nach dem waschen und im Bett liegen war er weg ;-)

Am morgen darauf sind wir erst einmal über das reichhaltige Frühstücksbüffet hergefallen und haben uns anschließend noch ein wenig auf dem Zimmer ausgeruht und sportlich hergerichtet. Um 12.30 Uhr wurden wir dann gemeinsam mit etlichen anderen Gewinnern abgeholt und zum Beach Club 38° gebracht, in dem der Human Soccer Cup stattfand und natüüüürlich auch das Meet & Greet mit Mats Hummels, worauf wir uns besonders gefreut haben. Human Soccer bedeutet im Prinzip nur, dass man - ähnlich wie bei einem Tischkicker - als lebende Kickerfigur agiert. Anfangs hatte ich etwas Bedenken, weil ich vermutlich der unsportlichste Mensch unter der Sonne bin, aber letzten Endes wurden wir mit unserem Team von 10 Mannschaften sogar zweite und das, obwohl das kleine M. der jüngste Teilnehmer war.

Als der junge Mann auf Mats Hummels traf, hat er für den ein oder anderen Lacher gesorgt und am Ende des Tages kannte den jungen Mann jeder, ob er wollte oder nicht ;-) Mats war übrigens wahnsinnig nett und hat sich Zeit für jeden an diesem Tag genommen, hat nicht einmal das lächeln und strahlen verloren, war absolut professionell und gänzlich ohne Allüren - meiner Meinung nach ein sehr sympathisches Testimonial (über sein fußballerischen Können müssen wir eh nicht diskutieren).

Dass Sport nicht nur Mord ist sondern auch eine äußerst gefährliche Sportart (ok, ich habe ein wenig übertrieben), durfte ich bei den Spielen dann auch am eigenen Leib erfahren, als ich mit meinem Arm zwischen Eisenstange und Polsterung gerutscht bin bei einem schnellen Spielzug und habe seither blau-lila-grün-gelbe Flecken und Blutergüsse in unterschiedlichen Größen.

Das Essen und die Atmosphäre im 38° war übrigens richtig richtig toll und wir konnten uns schon mal ein wenig auf unseren Sommerurlaub einstellen. Die Organisation seitens Head & Shoulders war superklasse und wir haben uns sehr gut aufgehoben gefühlt! P.S. Und nach München muss ich auch unbedingt nochmal :-)

20.06.2013

Der Jungbrunnen und die Mama

Gestern vorm schlafen gehen hatte das kleine M. mal wieder etwas auf dem Herzen, was ihn scheinbar sehr beschäftigt hat.

Kleines M.: “Mamaaa?”
Ich: “Jahaaa?”
Kleines M.: “Wenn du älter wirst, kannst du dir dann ein bisschen Mühe geben, damit du nicht wie eine alte Omi aussiehst?”
Ich: O.O (<-- so in etwa sah wohl mein Blick aus)

Nun ja, ich werde zumindest alles geben, seinen Wünschen zu entsprechend - bei den vielen Beauty-Produkten, die ich aktuell noch auf der To-test-Liste habe, könnte es ja klappen mit dem ewigen Jungbrunen ;-)

19.06.2013

Bingabox - und Last-Minute-schenken macht wieder Spaß

Gestern erreichte mich meine Bingabox, die ich euch beim Unboxing auf YouTube nicht vorenthalten möchte. Einen ausführlicheren Bericht gibt es natürlich noch, wenn ich die Produkte genauer angeschaut und getestet habe.

Bingabox ist ein Start-Up mit der Passion, schenken schöner und vor allem einfacher zu machen. Ich kenne es von mir Oberschussel, dass ich öfter mal was vergesse, selbst wenn ich es mir in den Kalender eintrage. Mit der Bingabox soll also Menschen wie mir geholfen werden (zählt das schon unter Gemeinnützigkeit?), damit man Freunde, Kollegen oder wem auch immer man eine Freude machen möchte, zeitnah beglücken kann, denn die Menschen hinter Bingabox versprechen eine Auslieferung in bislang 10 deutschen Städten am gleichen Tag an. Also nicht auf mein Geplapper im Video achten, in dem ich von einem Tag Lieferzeit sprach.


Allein die Verpackung kann sich sehen lassen, aber schaut selbst und lasst euch überraschen...wie findet ihr sie bis jetzt?

18.06.2013

Tuna melts my heart - meins übrigens auch

Instagram werden die meisten kennen: Foto-App mit schönen Filtern, unendlich vielen Katzenbildern und Essensfotos oder Selbstdarsteller (ich glaube, ich bin ‘ne Mischung aus allem), die man herzen und/oder kommentieren kann. Neulich bin ich über einen zuckersüßen Account gestolpert, den ich euch unbedingt ans Herz legen möchte, falls ihr Hunde mögt. Außergewöhnliche Hunde wohlgemerkt. Mein Hund wurde ja schon des öfteren als Nicht-Hund angesehen, aber nicht etwa wegen der geringen Größe und eines Kampfgewichts von 4,5 kg, sondern eher weil sie so verwuselt aussieht wie ein kleiner Alf.

Aber wer sich Tuna ansieht, wird sehen, dass auch Hunde, die nicht ganz der Norm entsprechend einem ein Lächeln ins Gesicht zaubern und Schönheit nicht immer gleich äußerlich sichtbar ist. Ich liebe jedenfalls diesen kleinen Kerl mit dem extremen Überbiss und dem zauberhaften Blick, der wirklich Herzen schmelzen lässt. Wer mal bei mir vorbeischauen möchte, ihr findet mich hier. Freue mich immer über neue Gesichter und tolle Fotos! Und wie findet ihr Tuna? Der ist doch zum fressen süß, oder?

17.06.2013

Penne mit Thunfisch-Rahm und Rucola

Ich probiere immer gerne neues aus und meine italienischen Wurzeln sind beim Essensgeschmack nicht wirklich zu leugnen. Will ich auch gar nicht, weil es einfach viel zu lecker ist. Daher habe ich eines der Kochzauber Rezepte abgewandelt und auf meine Art verfeinert und es hat saulecker geschmeckt!

Zutaten (für 2 Personen):
1 kleine Dose Thunfisch
1 EL Öl
250 Gramm Penne
1 EL Balsamico
½ Dose geschälte Tomaten
100 ml Sahne
50 g Rucola
Salz
Pfeffer
Zucker

Zubereitung:
Einen Topf mit Salzwasser aufstellen und zum kochen bringen. Währenddessen das Öl und den Thunfisch in eine Pfanne geben und erhitzen. Salz und Pfeffer hinzugeben und dann 1 EL Balsamico dazu.

Die geschälten Tomaten mit einer Gabel grob zerdrücken und in die Pfanne geben. Wer es nicht so stückig mag, kann sie auch mit einem Pürierstab zerkleinern. Zusammen mit 100 ml Sahne und 50 ml Wasser auf mittlerer Stufe ca. 7 Minuten köcheln lassen. Gegen Ende noch mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken.

In der Zwischenzeit den Rucola waschen und in mundgerechte Stücke hacken. Die Nudeln nach ca. 8 Minuten abgießen (vorher am besten den al Dente Test machen), den Rucola unter die Soße mischen und über die Pasta geben.

Das Ganze schafft man in nicht einmal 20 Minuten, also perfekt für Abende, an denen es mal schneller gehen muss.

Fertig und guten Appetit!

Die Scheckübergabe hat stattgefunden

Heute morgen war es endlich soweit: Scheckübergabe im Limburger Tierheim aus der Krombacher Spenden-Aktion!

Nachdem ich Schussel aber erst einmal geradewegs ins Büro gefahren bin, von den Kollegen kritisch beäugt wurde und festgestellt habe, dass ich um 10 Uhr eigentlich in Limburg und nicht auf der Arbeit sein sollte, bin ich also nach einer Minute Aufenthalt wieder zum Auto gehechtet und zum Tierheim gefahren.

Dort habe ich erst einmal bei Frau Noble im Büro vorbeigeschaut und anschließend die Hunde begrüßt und dann kamen auch schon der Pressemann und der Scheckübergeber von Krombacher und natürlich der 1. Vorsitzende des Tierschutzvereins, der ein wenig über die Geschichte des Tierheims erzählt hat von Dingen, die ich auch nach 11-jähriger Mitgliedschaft dort noch nicht kannte, was aber sehr interessant war.

Dann haben wir die Schäferhündin Lady zum Fototermin hinzugeholt (die im übrigen noch ein schönes Zuhause sucht und im Tierheim leider sehr trauert) und es war sehr schön, wie alles ablief.

Von drei weiteren hübschen Hunden, die noch auf der Suche nach neuen Herrchen und Frauchen sind, habe ich auch Bilder gemacht. Vielleicht möchte ja der ein oder andere mal im Tierheim Limburg vorbeischauen?

UPDATE: Das Tierheim Limburg hat bei Facebook sogar einen eigenen Bericht dazu veröffentlicht.
Vielen Dank nochmal an Krombacher für die Spende über 2500 Euro

Zora ist eine Amerikanische Bulldogge und einfach nur Zucker - sie hat mich abgeschlabbert und ist vor Freude gehüpft wie ein Flummi

Von dem hübschen kleinen Foxterrier habe ich leider keine näheren Angaben, außer dass er etwas skeptisch war, als ich zu ihm kam

Burschi ist ein Staffordshire Terrier Mischling, inzwischen schon 12 Jahre alt und ein ganz lieber verschmuster Kerl

15.06.2013

Einmal Sizilien und zurück bitte. Ich sagte ZURÜCK bitte!





In großer Freude darüber, dass ich gestern nach langem überlegen, suchen und diskutieren über das richtige Flugdatum mit meiner halben Familie (ja, bei uns Italienern ist das immer eine größere Sache), habe ich nun endlich für das kleine M. und mich Flüge nach Sizilien gebucht, um unsere Familie rund 2000 km von uns zu besuchen.


Da kommt der Aufhänger mit der Blogparade auf Jo Igele’s Reiseblog, der gerade im schönen Mexico verweilt, gerade recht, in der man von seinem schönsten, schrecklichsten, außergewöhnlichsten oder lustigstem Flugerlebnis berichten soll. Wer Lust und Laune hat, sich ebenfalls daran zu beteiligen nur zu. Der Hashtag dazu lautet #GruF13.


Ich habe mich entschieden, von einem meiner zahlreichen Sizilien-Flüge zu erzählen, denn grundsätzlich läuft bei mir natürlich immer irgendwas aus dem Ruder (und das meistens ganz ohne mein Zutun). Wir schrieben also das Jahr 2001 n. Chr. und ich lebte und arbeitete zu dieser Zeit im schönen Hamburg für Europas größten Zeitschriftenverlag. Es begab sich also zu der Sommerzeit, als ich mit meinem Vater für eine Woche den Rest der Familie in Adrano, was zur Provinz von Catania gehört, besucht habe. Auf dem Hinflug war noch alles prima, man sah nur, dass der Etna etwas aktiver war als sonst üblich. Die Zeit bei meinen Großeltern, Tanten, Onkels war chaotisch schön, wie immer.


Gegen Ende der Woche wurde ich jedoch krank und hatte mit einer Nierenbeckenentzündung zu kämpfen. Wer schon mal in einem sizilianischen Krankenhaus zu Gast war weiß, dass man sich dort schon nicht als Besucher aufhalten möchte, als Patient schon drei Mal nicht. So in etwa stelle ich mir nämlich die Schamanenzelte in anderen Gefilden der Erde vor. Ich wollte nur noch nach Hause.


Als eine Woche um war und ich Samstags Nachmittags mit Zwischenstopp in Frankfurt mit Alitalia und Lufthansa wieder zurück nach Hamburg durfte/musste/konnte, brachte man mich also zum Flughafen Catania, von wo aus ich üblicherweise fliege. Dort angekommen haben wir uns wie immer tränenreich verabschiedet (glaubt mir, Italiener bestehen zu 95% aus Salzwasser!) und ich habe artig mit zig anderen Passagieren und deren durchschnittlich 8 Kindern pro Familie im Flugzeug auf den Abflug gewartet...und gewartet...und gewartet...und gewartet...und gewartet. Getan hat sich jedoch nichts. Nach 3 Stunden Rumstehen auf dem Rollfeld gab es endlich die ersten Informationen: die Aschewolke des Etna war so groß und undurchdringlich, dass man nicht starten konnte.


Also sind alle wieder mit dem Bus zurück zum Terminal gekarrt worden, wo wieder einmal warten das Zauberwort war. Nach einiger Zeit bekamen wir mitgeteilt, dass nun vom Flughafen Palermo gestartet werden sollte. Zur Info: Palermo ist von Catania exakt 238 km entfernt! Da ich Montags wieder arbeiten musste, konnte ich auch nicht einfach meinen Flug verschieben und gesund werden wollte ich zwischendurch auch noch irgendwie. Mit dem Reisebus wurden wir dann spät am Abend nach Palermo gefahren. Ihr kennt italienische Reisebusse noch nicht? Keiner will das kennen. Sizilianische eigentlich noch viel weniger. Ab und zu habe ich das Gefühl, dass das Gefälle zwischen dem Norden und dem Süden Italiens größer ist, als manch einer sich vorstellen kann. Während meine Nieren sich zwischenzeitlich anfühlten wie Nierengulasch, die Federn des Sitzes in den Hintern pieksten und unendlich viele schreiene Kinder mit an Bord waren, war ich nach etwa 3 Stunden ziemlich froh, endlich angekommen zu sein.


In Palermo angekommen, teilte man uns dann freundlich mit, dass der letzte Flug allerdings nicht auf uns hatte warten können und dass man nun “nur noch ein paar Stunden warten müsse”, bis man nach Deutschland fliegen könne. Unter normalen Bedingungen wär mein Temperament vermutlich mit mir durchgegangen und ich hätte die Nacht in einer Einzelzelle verbracht. Unter den gegebenen Umständen jedoch war ich zu müde, zu kaputt und zu krank, um mich noch groß aufzubäumen und schlief kurzerhand mit den anderen Reisenden in der Abflughalle.


Am nächsten Tag, also Sonntags brachen wir dann gegen Mittag ziemlich problemlos nach Frankfurt auf und dann hört das schöne Ende des Nervtrips auch schon wieder auf, denn dort stand ich nun, es war bereits Nachmittag, und wie ich erfahren durfte, hatte man sich nicht um meine Weiterreise gekümmert wie versprochen. Man schickte mich von Schalter zu Schalter und ich kam nicht weiter. Wutentbrannt wollte ich zu meinen Eltern nach Hause fahren, denn meine Mutter war ja Zuhause geblieben und wohnt nur ca. 45 Minuten von Frankfurt entfernt. Ging aber auch nicht, weil a) mein Gepäck in Catania geblieben ist (es wurde schlichtweg “vergessen” auf dem Weg nach Palermo) und b) ich keinen Ersatzflug auf Kosten von Alitalia/Lufthansa bekommen würde, wenn ich mich vom Flughafen entferne und nicht den nächstmöglichen Flug nehmen würde.


Da saß ich also nun, gestrandet im Nichts, kam mir vor wie Tom Hanks in Terminal und wartete, bis mir endlich jemand weiterhelfen konnte. Glaubt mir, ich habe mich selten so in Geduld üben müssen. Nach Ewigkeiten bot man mir dann doch ein Hotel am Flughafen an, damit ich am kommenden Tag nach Hamburg fliegen konnte. Sonntags sind Chefs natürlich meistens schwer zu erreichen und somit verlief das Gespräch am Montag morgen dann in etwa so:


Ich: “Guten Morgen Herr XY, ich bin’s. Ich wollte nur Bescheid geben, dass ich mich etwas verspäte.”
Chef: “Kein Problem, wenn Sie ein paar Minuten später sind. Das Meeting beginnt ja erst um zehn.”
Ich: “Ähhhh, ich bin noch später.”
Chef (kurz vor der Schnappatmung): “Wie bitte? Das Meeting ist sehr wichtig, wieviel später sind Sie denn?”
Ich (kleinlaut): “Ein paar Stunden später.”
Chef: “Ein paar STUNDEN?”
Ich: “Ja, der Etna hat leider gespuckt und ich hab einen zweitägigen Horrortrip hinter mir und außerdem bin ich krank und unleidlich.”
Chef: “Ok, ok, dann machen Sie, dass sie baldmöglichst hier sind und bitte gewaschen und gestriegel hier ankommen!”
Ich: “Aye Aye, Sir!”

So viel zu Reisen, die man mit mir antritt...na ja, immerhin war ich alleine und hab niemanden mit meiner zugegebenermaßen extrem schlechten Laune behlligen müssen ;-)

14.06.2013

Schlaflose Nächte, die keiner braucht

Prinzipiell habe ich nichts gegen schlaflose Nächte, wenn sie denn einen schönen Hintergrund haben. Durchzechte Partynächte mit Freundinnen sind zwar eher die Ausnahme geworden und den Pflichten gewichen, aber ab und an habe ich nichts dagegen einzuwenden.

Meine gestrige schlaflose Nacht hatte jedoch einen weniger rühmlichen Grund, denn das kleine M. hatte einen heftigen Pseudo-Krupp Anfall. Für alle die, die nicht wissen, was das ist: Pseudo-Krupp ist eine Entzündung der Atemwege im Kehlkopfbereich, die meistens unvermittelt und bei meinem Sohn zumindest ohne größere vorherige Anzeichen bis auf Erkältungssymptome auftritt.

Im Zuge einer Erkältung schwillen die Schleimhäute so an, dass sich die Atemwege verengen, was dazu führt, dass Kinder zunächst eine heisere, belegte Stimme bekommen und später auch Atemnot.

Das aus meiner Laiensicht an Infos für euch. Aus Mamasicht sieht das schon wieder anders aus und nicht so furchtbar sachlich. Mein kleines M. jedenfalls hat Pseudo-Krupp bereits seit seinem 4. Lebensmonat und wir waren damals leider des öfteren mal im Krankenhaus zu Gast deswegen, weil es bei Babys mit der Atemnot eben häufiger beobachtet werden muss. Das Ganze soll sich aber laut Allgemeinheitstenor bis etwa zum Alter von 6 Jahren verwachsen und dann ist Ruhe.

Eigentlich. Mit seinen nun fast 8 Jahren allerdings hat das kleine M. leider noch immer damit zu kämpfen, meistens zu Beginn einer Erkältungsphase. Montag fing es mit einer stinknormalen Erkältung an, Dienstags war ich geschäftlich unterwegs und kam erst am Abend nach Hause, hab den jungen Mann bei Oma und Opa abgeholt und ab ging es nach Hause. In der Nacht dann die ersten Anzeichen und eine belegte Stimme beim Husten und der typische roboterartige Husten. Er zieht dann immer nach Luft und als erste Maßnahmen öffne ich die Fenster, um Luft hereinzulassen oder gehe mit ihm ins Badezimmer und drehe den Wasserhahn auf und stelle auf heißes Wasser ein, weil der Wasserdampf auch helfen kann. Zudem haben wir einen Pari-Boy, mit dem er Kochsalzlösung inhalieren kann, gemeinsam mit Berodual und einem Cortisonspray.

Wenn das alles nichts hilft, gibt es noch Rectodelt, ein Cortisonzäpfchen, welches etwa nach 20 Minuten wirkt und die Möglichkeit, Adrenalin zu geben, welches aber üblicherweise nicht für den Hausgebrauch herausgegeben wird.

Das kleine Kerlchen konnte also nicht zur Schule gehen und hatte tagsüber noch heftigen Husten, der zwar trocken klang, aber nicht bedrohlich.

Gestern Nacht um kurz nach 2 Uhr bin ich dann wach geworden, weil ich ein lautes pfeifendes Schnarchen gehört habe, von dem ich zunächst annahm, dass es der Hund sei, der einfach nur wieder kopfüber irgendwo runterhängt und solche gruseligen Töne von sich gibt. Nach dem Licht einschalten dann mit einem Schrecken festgestellt, dass es der Sohn ist. Ich habe dann das Fenster im Schlafzimmer geöffnet, das Inhalationsgerät vorbereitet und ihn vorsichtig aufgeweckt, damit ich sehen konnte, wie es ihm geht. Sprechen ging gar nicht und als er realisierte, dass kein Ton herauskam und er sich selbst darüber erschrocken hat, fing er wieder ganz doll an zu husten und zog nach Luft.

Als es durch inhalieren nach einigen Minuten eher schlimmer als besser wurde, habe ich mich dann kurzerhand durch den Mamainstinkt dazu entschieden, den Notarzt zu rufen.

Diese kamen dann auch nach 15 Minuten, in denen ich voll Sorge versucht habe, äußerlich zu ruhig zu bleiben, um das kleine M. nicht noch unnötig verrückt zu machen und um ihm die Angst zu nehmen. Es wurde die Sauerstoffsättigung gemessen, gefragt was passiert sei etc. Dann gab es ein Cortison-Zäpfchen und eine Ladung Adrenalin und nach etwa einer Stunde, als er wieder soweit stabilisiert und ansprechbar war, hat man entschieden, ihn nicht stationär aufzunehmen sondern Zuhause zu lassen, so dass er sich ausruhen kann. Er schlief dann auch irgendwann total erschöpft ein, während ich ihn immer wieder beruhigt habe, dass er keine Angst mehr haben muss.

Das ich hinterher total fertig, weinend im Bett saß und kein Auge mehr zubekommen habe, muss ich wohl nicht extra erwähnen...

Heute waren wir dann nochmal beim Kinderarzt, der Lunge und Bronchien abgehört hat, die aber zum Glück frei waren. Ich hoffe dann mal auf eine ruhige Nacht heute...

12.06.2013

Cosmic / Galaxy Nails leicht selbst gemacht

Da ich häufig auf meine Fingernägel angesprochen werde und diese wirklich seit sage und schreibe 12 Jahren immer mit Gel überzogen habe, die Länge aber Natur ist, dürfte das schon mal geklärt sein. Seit kurzem pinsele ich gänzlich selbst, weil ich zur Zeit einfach Lust darauf und Spaß daran habe und zudem bin ich eine Ecke flexibler, was die Farben angeht.

Hier habe ich mich mal an Galaxy oder Cosmic Nails (wie man sie eben auch nennen mag) versucht und ich denke, man kann es schon fast Step by Step (uhhh, Baby...ok, die NKOTB Zeiten sind ja eigentlich schon rum) sehen, wie es gemacht wird.

1. Nägel schwarz lackieren und gut trocknen lassen
2. Alufolie auslegen, Schwämmchen bereitlegen (zuvor von einem Spülschwamm zurechtschneiden), Dot Swirl (Häkelnadel geht auch)
3. Farben eurer Wahl, gerne bunt gemixt (ich habe rot, grün, blau, flieder, weiß genommen)

Nach und nach werden dann auf den schwarzen Lack die Farben mit dem Schwämmchen aufgetupft. Am besten in die noch feuchte Farbe und immer schön drübertupfen. Zum Schluss noch mit dem Dot Swirl einige Punkte alias Sterne mit weiß auftupfen, Glitzer Top Coat drüber und fertig ist eure eigene kleine Galaxie!
















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