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18.09.2013

Promis im Normalo Look?

Ich liebe ja solche Photoshop Spielereien. Auf Artfido werden zur Zeit einige Promis gezeigt, wie man sie sich im Normalo-Alltag vorstellen würde, wenn sie eben keine Stars geworden wären, natürlich in absolut US-tauglicher Highschool-Manier und Hausfrauenart. Mit dabei sind unter anderem Brad Pitt, Angelina Jolie, Kim Kardashian und Kanye West und viele weitere bekannte Gesichter, deren Verwandlung ich sehr gelungen und witzig finde.



Zur kompletten Galerie geht es hier.

Wie gefallen euch die gephotoshoppten Normalo-Gesichter der sonst immer top gestylten Promis?

17.09.2013

Fancy schnarcht...und Sat1 gleich mit

Das sagenhafte Schnarchen von Big Brother Bewohner Fancy war mein bislang persönliches Highlight der Promi Big Brother Staffel auf Sat1. Alles andere fand ich eher zum einschlafen, denn die beiden Moderatoren Cindy aus Marzahn wie auch Oliver Pocher fand ich äußerst unspannend und bislang doch eher zum schnarchen.

Und ob eine Natalia, die den zweiten Bachelor mal gedatet hat, sich zu den Promis zählen darf, lasse ich mal dahin gestellt, aber das sehe ich wohl bei Sarah Joelle Jahnel ähnlich. Einmal bei DSDS reinhüpfen, sich für den Playboy nackig machen und zack, biste ganz vorne mit dabei.

Von den Schnapsdrosseln Elvers-Elbertzhagen vs. Hasselhoff ganz zu schweigen. Ich habe mich ja schon gefragt, ob der Boden des Zimmerbereichs von David Hasselhoff vielleicht mit Bildern von halb angegessenen Hamburgern zugepflastert ist. Vielleicht hält es sich so besser aus? Eine TV-Show mit Menschen, die eher Boden unter den Füßen benötigen würden, als drei Sekunden Ruhm in einer zweifelhaften Sendung auf Sat1 ist nun gerade wirklich nicht meins...und obwohl ich immer fleißig Casting-TV-Shows und weitere menschliche TV-Desaster ansehe, kenne ich nicht alle Bewohner.

Und wer sich mit pürierten Cheeseburgern beschießen lässt (ob da wohl die Wollny-Söhne die Finger mit ihm Spiel haben?), kann eh nicht mehr ganz alle Latten am Zaun haben...ich habe gesprochen.

Wer sich allerdings das Fancy-Schnarchen anhören mag, um sich selbst in schlafende Stimmung zu versetzen oder auch einfach, um sein Aggressionspotenzial etwas zu steigern, der sei herzlich eingeladen, dies hier zu tun ;-)

13.09.2013

Ab in die Wuthöhle mit dir, Peer!

Als ich gestern das Plakat mit Peer Steinbrück und seinem Finger (ja, den erwähne ich gesondert) gesehen habe, dachte ich zunächst an einen Fake und es wäre mir auch am Tag danach wesentlich lieber, es wäre einer gewesen. Und ich frage mich: wo ist eigentlich die Super Nanny, wenn man sie mal braucht?

Was ist eigentlich passiert? Die Süddeutsche Zeitung hat ihn zu einem wortlosen Interview gebeten und alles, was er offensichtlich zu sagen hatte war das:


Ganz im Ernst, ein Kanzlerkandidat hat sich meiner bescheidenen Meinung nach so nicht zu präsentieren. Natürlich hat jeder Politiker Kritiker und wenige reden einem nach dem Schnabel, nichtmal die eigenen Reihen. Aber ich könnte mir beim besten Willen auch keine Frau Merkel in dieser Pose (sehr wohl aber mit ihrer ganz eigenen Raute…) vorstellen, einfach weil es nicht zu einem Staatsoberhaupt passt, sich so zu zeigen und in meinen Augen absolut daneben ist. Auch wenn einige andere Stimmen (vermutlich eher das jüngere Publikum) das Ganze total mutig finden und ihn als coole Sau feiern. Für mich einfach nur ‘ne peinliche Aktion, bei der er mal besser auf seinen Berater gehört hätte, der ihm davon abgeraten hat, sich so zu zeigen.

Peer’s Finger hat inzwischen auch einen eigenen Tumblr und natürlich auch einen Twitter-Account. Wobei ich diese Welle mit den Accounts einzelner Körperteile inzwischen auch etwas ausgelutscht finde (war ja bei Angelina Jolie's rechtem Bein schon so und natürlich auch der berühmten Schlandkette von Angela Merkel), aber nun gut...wird auch vergehen.

Ab in die Wuthöhle oder auf die stille Treppe mit dir, Peer!

Wie steht ihr dazu?

29.08.2013

Sylvie vs. Sabia - wie aus Freundinnen Fressfeinde wurden

Die Geschichte der beiden Spielerfrauen, wovon jetzt nur noch eine eben eine ist, kennt ihr ja sicher seit der Silvesternacht alle zuhauf. Ich möchte auch nicht alles wieder von vorn durchkauen, da ich Sabias Lebenslauf nun fast besser kenne als meinen eigenen und ihn im Schlaf aufsagen könnte. Will ich aber eigentlich gar nicht, aber man trifft ja immer mal wieder auf Frauen in der Promiwelt, die sich hochgearbeitet, pardon geschlafen haben.

Ich habe von Anfang an nicht verstanden, weshalb nur auf Sabia herumgehackt wurde. Zugegebenermaßen ist sie mir alles andere als sympathisch, aber eine Person allein kann unmöglich Schuld am Scheitern einer Ehe sein. Wenn zwei Menschen eng miteinander verbunden sind, hat eine dritte Person keine Chance, dieses Bündnis ernsthaft zu gefährden. Demnach trägt Herr van der Vaart doch ebenso Schuld an dieser öffentlich ausgetragenen Soap, oder sieht das jemand anders?

Wie dem auch sei: die beste Freundin an den Ex-Mann zu verlieren, mit dem man noch verheiratet ist, ist einfach keine schöne Sache. Von einem Franzosen nach einer viermonatigen Liebelei an die Presse verraten zu werden ebenfalls nicht. Was mich aber heute zu diesem kleinen Posting zu dieser Geschichte bewogen hat, sind die neuerlichen Aussagen von Frau Boulahrouz, dass ihre ehemalige Busenfreundin eine ganze, entschuldigt den Wortzusammenhang, Latte an Affären während ihrer Ehe mit dem HSV-Spieler gehabt haben soll. O-Töne dazu im Radio...Holla! Ja und? Sind das Dinge, die in die Öffentlichkeit gehören, um vom eigenen angekratzten Image abzulenken oder ist es die reine Öffentlichkeitsgeilheit, von der die Herrschaften nun angetrieben werden?

Man kann Sylvie van der Vaart mögen oder auch nicht, aber ihre Statements zu allem, was passiert ist, finde ich - egal ob sie durch kluge PR Berater dazu angehalten wurde oder ob es in ihrem eigenen Kopf gewachsen ist, sich zurück zu halten - ihre Taktik und Verhaltensweise wesentlich klüger als die der Gegenseite. Wie seht ihr das?

28.08.2013

Gewalt hinter verschlossenen Türen

In den gängigen Gazetten war heute von Shermine Sharivar und ihrem angeblich gewalttätig gewordenen Gatten zu lesen und dass sie nach einem Schlag wie einem Schubser hingefallen sei, im Hintergrund wohl das erst drei Wochen alte Töchterchen. Wie viel Wahrheitsgehalt dieser Geschichte beizumessen ist, vermag ich nicht zu beurteilen. Sehr wohl kann ich aber selbst ein paar warme Worte dazu beitragen. Ich möchte nicht zu sehr ins Detail gehen, weil ich über solche unschönen Dinge nicht gerne schreibe und mir mein eigenes buntes und fröhliches Wesen bewahren will, denn das sind Zeiten, die glücklicherweise hinter mir liegen und die ich ungerne wieder aufleben möchte. Was ich aber definitiv nach wie vor so vertrete ist, dass man sich in der Richtung nichts, aber auch gar nichts gefallen lassen sollte! Weder mit Worten soll man sich (und dabei spielt es keine Rolle, wer die Täter- und wer die Opferrolle einnimmt in einem Schauspiel, bei dem es nur Verlierer geben kann, gerade wenn Kinder mit im Spiel sind) klein machen lassen noch mit Handgreiflichkeiten, egal ob es “nur” ein kleiner Ausrutscher gewesen sein mag oder an Regelmäßigkeit gewinnt. Ich weiß, dass das Thema eigentlich viel zu komplex ist, als es mit wenigen Worten auszudrücken. Nicht immer sieht man selbst direkt Mittel und Wege, aber die gibt es definitiv! Aber was genau kann man tun, wenn man nicht weiter weiß und häusliche Gewalt erfährt?
- Wendet euch an Freunde/Verwandte und bittet sie um Hilfe
- Sucht euch das nächstgelegene Frauenhaus 
- Erstattet Anzeige bei der Polizei (und nehmt sie keinesfalls wieder zurück!) und erwirkt per gerichtlichem Beschluss ein Kontakt- und Näherungsverbot. Das verschafft euch etwas Ruhe und Zeit zum nachdenken und neu sortieren eures Lebens.

Ich habe damals durch Freunde und Familie wie auch durch das örtliche Frauenhaus und die örtlich gelegene Polizeitdienststelle sehr gute Erfahrungen mitnehmen dürfen, ich wurde ernst genommen und selbst von höheren Stellen immer wieder mit Kontrollanrufen begleitet, was ich zunächst nicht annähernd erwartet hatte und ich wurde auch noch Wochen und Monate hinterher immer mal wieder angerufen und gefragt, wie es mir gehe und ob alles in Ordnung sei. Kurzum: ich habe mein Leben 2008 nach dem letzten Vorfall innerhalb von 2 Tagen völlig neu geordnet, ein neues Bankkonto eröffnet, alle Versicherungen entsprechend geändert, Lastschriftaufträge und Daueraufträge gekündigt bzw. geändert und vor allem geschaut, dass ich das Kontakt- und Näherungsverbot nicht gefährde (sobald man auf Kontaktversuche reagiert, erlischt dieses nämlich), im Kindergarten Bescheid gegeben, dass das Kind nicht von jemand anderem außer mir oder den hinterlegten Personen geholt werden darf und natürlich auf der Arbeit Bescheid gegeben, auch wenn mir das fast einer der unangenehmsten Teile war. Und falls ihr im Bekannte- oder Freundes-/Verwandtenkreis etwas in der Art mitbekommt, seht nicht weg! Wenn ihr Fragen habt, fragt ruhig, ich beiße auf Nachfragen nicht, auch nicht, wenn ihr diese per E-Mail stellen wollt oder selbst nicht weiter wisst und dies nicht öffentlich in den Kommentaren schreiben möchtet.

17.07.2013

Eine schrecklich glamouröse Familie



Kürzlich (also im Mai) habe ich bei Random House ein Geissens Fanpaket gewonnen (ja, ich oute mich, ich gucke das...wie so vieles andere an Trash im TV, wenn ich mich still berieseln lassen möchte und darüber twittern mag) und habe mir inzwischen das Hörbuch Von nix kommt nix einverleibt.

Da ich auch beruflich aus der Hörbuchecke komme, bin ich natürlich auch immer neugierig, was die anderen so treiben. Also war ich schon gespannt, auf die beiden Menschen, die auch nach einigen Milliönchen mehr auf dem Konto im tiefsten Herzen Ruhrpott-Asis geblieben sind. Und an alle Ruhrpottler da draußen: das ist keine allgemeingültige Beleidigung an euch und ich habe selbstverständlich gegen niemanden aus’m Pott etwas. Mir fällt nur gerade keine treffendere Bezeichnung für Carrrmen und Roooobert Geiss ein.

Jedenfalls erhält man auf dem Hörbuch die gewohnte Geissen “Qualität” und das über 80 Minuten lang mit fröhlichem Geplauder, Geplapper und Zwischenrufen. Ganz ernst nehmen kann man die Produktion daher nicht, aber die beiden schienen Spaß beim einsprechen gehabt zu haben.

Worum es in dem Hörbuch geht? Nun ja, um nicht viel andere Dinge, als das was man im TV auch zu sehen bekommt. Allerdings wird hier etwas weiter vorne angesetzt und über das “Erfolgskonzept Geissen” gelesen. Die Headlines an sich finde ich auch gar nicht schlecht und es ist Wahres dran, aber die Umsetzung des Textes ist eben sehr einfach gehalten und ich denke, man sollte auch nicht viel mehr davon erwarten, als ein wenig Unterhaltung.

Was mich jedoch tatsächlich ein wenig berührt hat war die Geschichte von Carmen, die laut eigenen Angaben vor der Geburt der beiden Mädels 10 Fehlgeburten erlitten haben soll. Und auch wenn man es nicht immer zu sehen (oder hier zu hören) bekommt, denke ich durchaus, dass diese beiden Berufsprolls in der Lage sind, ihren Kindern neben all dem Glitzer, Glamour und Luxus, noch einige echte Werte mit auf den Weg geben können. Eigentlich mag ich keine Menschen, die sich mit Dingen brüsten, die sie besitzen und es auch noch so heraushängen lassen, aber aus irgendeinem Grund ist mir die Familie doch sympathisch.

Es hat jedenfalls Spaß gemacht zuzuhören, auch wenn ich es mir das Hörbuch nicht zwingend selbst gekauft hätte. Wer die seichte Unterhaltung mit Zwischendurch Lachern sucht, fühlt sich aber sicher gut bespaßt.

Schaut ihr euch die schrecklich glamouröse Familie im TV an oder habt ihr schon Buch/Hörbuch durch?

15.07.2013

Ersguterjunge? Ts...

Menschen mit 364.686 Twitter Followern, 1.011.891 Facebook Fans und de nein oder anderen verkauften Alben müssen tolle Menschen sein. Fleißig und vorbildlich. Nun ja, sollte man zumindest meinen. Das fleißig sein möchte ich Bushido auch gar nicht absprechen, aber zu welchem Preis dieser Hass gegen Frauen, Homosexuelle, Politiker? Natürlich: ein paar Milliönchen mehr auf dem Konto und kostenlose PR (ich weiß, ich bin gerade nicht besser, sehe mich aber nicht annähernd in ähnlicher Position wie die großen Postillen und bin daher unbedeutend für die Meinung der breiten Masse. Sehr wohl habe ich aber meine eigene).

Was ich jedoch viel schlimmer finde ist die Tatsache, dass dieser Mensch allen Ernstes einen Bambi für Integration erhalten hat, was ich damals schon mehr als falsch fand. Und egal, an welcher Stelle ich etwas von ihm lese oder höre, es wird nicht richtiger. By the way: warum hat man nicht wie in den Jahren zuvor auf der Facebook Seite des Bambi dokumentiert, wer da ein goldenes Rehlein erhalten hat? Wie kann man so derbe unter der Gürtellinie auf andere losgehen und andere mit regelmäßigen Retweets quasi zur verbalen Lynchjustiz aufrufen? Muss man sich bei kritischen Worten von seinen Anhängern als N*tte und dergleichen beschimpfen lassen?

Stein des Anstoßes für mich heute war ein Brief von Herrn Wagner, den ich - wie manche bereits wissen - eigentlich nicht viel sympathischer finde als Bushido. Dieser hat mir aber heute morgen fast in jedem Satz aus der Seele gesprochen mit seinem offenen Brief.

Ich erinnere mich noch an einen TV-Auftritt von Blogaufhänger, den eine 16-Jährige bei Twitter kritisch kommentiert hat, was eine große Hater-Welle nach sich zog, weil Bushido höchstpersönlich den Tweet in seine TL jagte. Come on, really? Ander “Künstler” nehmen Kritik hin, wenn sie wissen, dass sie polarisieren. Das bringt das Geschäft wohl mit sich, wenn man kein braver Junge ist.

Es hagelte öffentlich Kritik seitens einiger mehr oder weniger prominenten Kollegen, Herr Wowereit hat Strafanzeige gestellt und er schießt natürlich nur mit Worten auf Claudia Roth. Selbstverständlich mit Worten, alles andere wäre auch etwas sehr offensichtlich.

Musik auf dem Index gab es schon immer, ist also nichts neues, aber macht es die Sache besser, wenn (noch) formbare Menschen nicht zwischen Wort und Tat unterscheiden (können)?

Mir scheint, der werte Herr sonnt sich förmlich in der Lemminghaftigkeit seiner Fans, die vermutlich für ihn über die Klippe springen würden, wenn sie denn müssten. Ohne wenn und aber...

11.07.2013

Mrs. Williams ist zurück aus'm Pott

Eine andere Option als heute über den Konzertauftakt der Robbie Williams “Take the Crown”-Tour durch Deutschland zu schreiben, bleibt mir eigentlich gar nicht, denn was großartig anderes habe ich gestern nicht gemacht.

Aber von vorn: um 12 Uhr hab ich mich gestern auf den eigentlich ca. 2-stündigen Weg nach Gelsenkirchen gemacht (wer hat eigentlich entschieden, dass das Rhein-Main-Gebiet bei solchen Konzerten ausgelassen wird??), um dort meine liebste kleine @avocadoblume einzusammeln, mit der ich im vergangen Jahr bereits einige Tage in Wacken verbracht habe. Aber bereits nach 20 Kilometern stand ich erst einmal für eine halbe Stunde im Stau. Danach ging es dann über Umwege vom Navi und Arbeitskollegen gelotst doch noch weiter. Generell fahre ich nicht gerne allein weitere Strecken mit dem Auto. Mein Autochen ist zum einen leider schon recht alt, aber aus diversen Gründen ist ein anderes momentan eben nicht drin. Und zum anderen bin ich einfach ein besserer Beifahrer.

Am Gelsenkirchener Hauptbahnhof angekommen, habe ich dann meine Begleitung eingesammelt und wir fuhren zur Veltins-Arena (dass ich das noch erleben muss, mich freiwillig dort hinzubegeben ;-) ). Um 15 Uhr war Einlass für ein Konzert, das um 18.30 Uhr starten sollte. Letzten Endes ist Robbie Williams dann planmäßig um 21 Uhr aufgetreten, aber dazu später mehr.

Robbie und ich beim zugegebenermaßen etwas einseitigen, wenn auch zweidimensionalen Meet & Greet ;-)

Als wir am zweiten Wellenbrecher links außen standen, fragten wir zunächst die Security Menschen, ob man dort stehen bleiben dürfe, was von mehreren bejaht wurde. Andere machten es ebenfalls so und wir freuten uns, einen recht guten Platz erwischt zu haben, von dem aus man gute Sicht gehabt hätte. Richtig, hätte! Als der Uhrzeiger sich in Richtung 18.30 Uhr bewegte, wies der Chef-Security seine Mannschaft an, alle Leute “die hier so an den Absperrungen stehen, mal aufzukehren und nach hinten zu schicken”. Alles reden und diskutieren brachte nichts, egal von welcher Seite, er bestand darauf, dass diese Wege frei bleiben sollten.

Ich habe im Laufe der letzten Jahre weit über 200 Konzerte privat besucht wie auch jobmäßig mit organisiert und ich kann mich an KEIN einziges erinnern, bei dem nicht von Anfang an Flucht- und Rettungswege gekennzeichnet gewesen wären und Leute nicht erst vor Konzertbeginn einfach woanders hingeschickt wurden! Dass im Notfall Platz vorhanden sein muss, um schnelle Hilfe zu gewährleisten, steht völlig außer Frage und ist denke ich jedem klar. Aber die Menschen dieser angeheuerten Firma waren meiner Meinung nach entweder völlig überfordert mit diesem Job oder aber man sollte überlegen, wem man in solchen Situation ein kleines bisschen “Macht” in die Hände legt. Es ging nämlich noch weiter.

Ein Pärchen schräg vor uns stand die ganze Zeit über am gleichen Platz, nicht weit von der neu errichteten Absperrung mit weiß-rotem Absperrband entfernt. Die Frau hat dann kurz ihren Stehplatz verlassen, um Getränke zu besorgen und ist an einem der Security-Mitarbeiter vorbei und kam mit Getränkebechern wieder zurück, um an der gleichen Stelle wieder reinzugehen und wurde abgewiesen. Auch langes diskutieren von ihrer Seite wie auch Zurufe ihres Mannes nutzten nichts. Sie wurde nicht wieder zu ihm gelassen und angewiesen, über das Hallenende sich von ganz hinten wieder nach vorne zu ihrem Mann zu begeben, was einige Zeit in Anspruch nahm und einfach nur Unruhe in eine solch große Menschenmenge bringt, da zunächst einmal jeder denkt, da ist jemand, der sich nur vordrängeln möchte. Für mich eine absolut unverständliche Aktion, die ich so ebenfalls nicht kenne. So ging es dann auch fleißig weiter und ich habe mich sehr geärgert über die teilweise sehr arrogante Art und Weise, wie sich einige dieser Mitarbeiter (ich weiß den Firmennamen leider nicht mehr dieser Sicherheitsfirma. Wenn jemand von euch etwas dazu weiß, würde ich mich freuen, wenn ihr euch bei mir meldet) den Leuten gegenüber verhalten haben und das ohne, dass jemand dieser Menschen unfreundlich gewesen wäre.

Um 18.30 Uhr kam dann ein DJ auf die Bühne, der meiner Meinung nach ein wenig in sich gekehrt schien, aber nun gut, Support Acts haben mich bisher selten vom Hocker gehauen. Nach einer Stunde, also um 19.30 Uhr war dann Olly Murs dran und ich kannte bis dato nur die Songs von ihm, die im Radio täglich rauf und runter gespielt werden. Ich muss aber sagen, seine Show war absolut klasse und es hat richtig Spaß gemacht, ihm zuzuschauen und vor allem zuzuhören. Aus dem Jungchen kann sicher noch einiges mehr werden, auf jeden Fall wusste er zu unterhalten und hübsch anzuschauen war er zudem auch noch.

Olly Murs bei der Arbeit

Eeendlich rückte 21 Uhr dann aber auch langsam näher und ich dachte kurz vorher schon, dass ich alt werde, weil mir da schon alles weh tat von der langen Rumsteherei, aber ich will ja nicht auf hohem Niveau klagen. Wenn man schon mal bei einem Robbie Williams Konzert ist, leidet man natürlich gerne. So oder so ähnlich habe ich versucht, mir das Ganze schön zu reden. Dabei ist mir dann auch wieder ins Gedächtnis gekommen, dass ich seit 1992 keine Tour (egal ob von Take That oder Robbie alleine) ausgelassen habe und erinnere mich noch gut an die Zeit, nachdem Mr. Williams bei Take That ausgestiegen war und ich ihn in der Frankfurter Batschkapp vor ungefähr 200 Leuten gesehen habe. Danach kam sein kometenhafter Aufstieg und das nächste Konzert war der krasse Gegensatz mit ca. 60.000 anderen Menschen um mich herum.

Das Bühnenbild war schon mal absolut grandios mit der riesigen LED Wand, davor ein 3D Abbild des Kopfes von Robbie, welches man später noch für tolle Projizierungen nutzte, wie man auf dem ein oder anderen Foto vielleicht erkennen kann. Zudem hatte ich am morgen schon auf der offiziellen Facebook Seite von Robbie die Fotos aus London gesehen (die im übrigen mein Ex-Chef gemacht hat und das, wie ich finde, wie immer genial) und war dementsprechend sehr gespannt. Er kam dann aus seinem eigenen überdimensional großen Kopf heraus und flog wie an einer Seilbahn Richtung Publikum und legte eine fantastische Show ab, machte seine üblichen Scherze unter der Gürtelline und versteht einfach, sein Publikum und seine Fans zu entertainen. Dabei kamen immer wieder sein Kopf in diversen Größen mit ins Spiel, was sich bereits auf dem Cover des “Take the Crown” Albums abzeichnete.






Robbie war einsame spitze, gar keine Frage. Aber auch das Team dahinter hat ganze Arbeit geleistet. Da ich durch meine Arbeit (vorher mehr) mit den ganzen Hintergrundarbeiten in Kontakt kam, finde ich es immer wahnsinnig spannend zu sehen, wie das Drumherum umgesetzt wird. Wenn ich die Videoeinspieler sehe, die nach einem Lied rum sind und wie viel Arbeit dahinter steckt, habe ich immer höchsten Respekt, vor allem auch vor den Menschen, die man eben nicht auf der Bühne sieht.

Kleiner Tipp noch an alle, die noch auf eines der kommenden Konzerte in Hannover, München und Stuttgart gehen werden: haltet euch - wenn ihr Stehplätze habt - am besten rechts um die Krone herum auf, wenn ihr früh genug da seid. Die pinkfarbenen Bändchen für den ersten Wellenbereich waren nach ca. 30 Minuten alle weg. Für die zweite Welle gab es grüne Bändchen. Alle weiteren Stehplatzkarteninhaber müssen weiter hinten stehen. Die ganzen Specials (also Köpfe, aus denen Robbie heraus kam etc.) kamen immer aus der rechten Seite herausgefahren, teils bis ins Publikum hinein. Ich muss nicht extra erwähnen, dass wir links standen, oder? ;-)

Meine restlichen Fotos (wie auch ein paar von Lea) findet ihr übrigens im Flickr Album.
Wer noch ein paar professionell geschossene Bilder sehen möchte, ist bei 1LIVE gut aufgehoben.

Gute Nacht Robbie! ;-) „Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit.“ (Erasmus von Rotterdam)

26.06.2013

München, Mats und das kleine M.




Human Soccer Cup, München, ein Album auf Flickr.
Nachdem ich vor einigen Wochen die überraschend erfreuliche Nachricht erhalten hatte, dass mein Sohn bei der Aktion “Deutschlands coolstes Fußballkind” von Edeka und Head & Shoulders einer der Gewinner war, hieß es warten, bis endlich der 21. Juni nahte. An diesem Tag ging es nämlich nach München zum Human Soccer Cup (was das ist, verrate ich euch später noch) und zwar gleich Mittags nach der Schule. Ich wäre aber nicht ich, wenn nicht vorher noch zig Sachen ein wenig aus dem Ruder liefen.

Die Koffer hatte ich bereits am Vorabend gepackt und in der Zwischenzeit noch gefühlte 328 Mal wieder geöffnet, weil doch noch etwas eingepackt werden musste. An Essen hatte ich so ziemlich alles eingepackt, was man für unterwegs nur einpacken kann. Könnte ja sein, dass wir auf einer Distanz von etwa 400 km verhungern und das wollte ich natürlich tunlichst vermeiden. Nun war ich bereits bei einem Trunki-Koffer vom Sohn, einem nigelnagelneuen Hartschalten-Koffer (nun ja, Plastikwännchen trag es eher, aber da ich einen Gutschein hatte, wollte ich mich darüber beim Kauf von vor zwei Monaten nicht beschweren) von Koffer-direkt.de (<-- ja, ich erwähne auch mal Shops etc., deren Produkte mich im Nachhinein alles andere als glücklich stimmen), einem Rucksack und meiner großen Handtasche, mit der ich grundsätzlich spontan das Land verlassen könnte.

Irgendwie passte alles nicht recht. Ein paar Schuhe wieder ausgepackt, wieder was anderes eingepackt, die Medikamente und das Inhalationsgerät wie auch mein Beautytäschen wollten nicht, wie ich wollte. Inzwischen war es 11:00 Uhr, um 11.35 Uhr sollte ich das Söhnchen von der Schule holen, wir mussten ja auch noch nach Hause, ihn umziehen und dann los. Und wie es dann der Kofferteufel wollte machte es ratsch und mein Koffer platzte rundherum am Reißverschluss auf - der war hinüber und zwar komplett. Ich hätte ausflippen können. Bin ich dann auch, indem ich wie ein Rumpelstilzchen fluchend um den Koffer herumgesprungen bin und ihn getreten und geboxt hab. Dem hab ich’s gegeben...nun ja, nachdem ich fertig mit dem verprügeln des geplatzten Koffers war, habe ich bei meinen Eltern angerufen und gefragt, ob sie mir bitte einen kleinen Koffer leihen können. Konnten sie dann zum Glück auch und habe schnellstens alles umgepackt.

Dann den Sohn von der Schule geholt, nach Hause zum umziehen, alles ins Auto packen und los ging es auch schon zum Bahnhof. Die 4 Stunden Fahrt nach München haben wir dank Mau Mau, Schwarzer Peter, Uno, Essen und Nintendo dann auch gut rumbekommen. In München am Hauptbahnhof wurden wir dann von einer lieben Bekannten eingesammelt, mit der wir kurz auf einen Kaffee bei Starbucks Halt machten. Da sie aber leider nicht viel Zeit hatte und wir uns aufs Hotel freuten, haben wir uns aufgemacht zum “fußläufigen” Hotel, nämlich dem Eurostars Grand Central Hotel zu marschieren. Auf der rechten Straßenseite waren wir schon bei Hausnummer 32 angekommen, zu 35 mussten wir. Also nur noch rüber und da wären wir...so dachte ich zumindest. Ein Blick auf die andere Straßenseite belehrte mich eines besseren, denn da waren wir gerade erst bei Nummer 15 angekommen. Für die 1,3 km, die bei Google Maps mit ca. 16 Minuten zu Fuß angegeben sind) haben wir letzten Endes 45 Minuten gebraucht, weil der junge Mann öfters ein Päuschen brauchte.

Von außen wirkte der schwarze Glaskasten mit den teils bunten Glaselementen edel und stylisch. Beim Check-In in der großen Lobby wurden wir freundlich begrüßt und wir bekamen Gutscheine für Begrüßungscocktails, einmal mit und einmal ohne Alkohol. Ich bin mir sicher, das kleine M. hätte besser geschlafen, wenn er nicht den alkoholfreien genommen hätte ;-) Dabei kam es dann doch zu einer Verwechslung der Namen und mir wurde ein polnisch anmutender zugewiesen. Nun ja, nicht weiter dramatisch, vor dem Aufzug noch bemerkt, zurückgegangen mit Sack und Pack und alles nochmal von vorne.

Unser Zimmer war sehr schön in schwarz und rot gehalten, aber nicht puffig rot sondern sehr schön. Die Bilder sagen ein wenig mehr dazu. Zudem lagen auf unserem schönen großen Bett bereits 6 Flaschen Head & Shoulders (wenn ich jemals Schuppen bekommen sollte, weiß ich auch nicht mehr, woran es liegt) und ein Begrüßungsplan mit Aufstellung der Teams für den Human Soccer Cup am nächsten Tag.

Danach wurden wir noch von einer lieben Arbeitskollegin, die in München wohnhaft ist, abgeholt und durch die Stadt geführt. Zumindest an die Orte, die man standardmäßig mal überflogen haben sollte: Viktualienmarkt, Marienplatz, die neue Moschee haben wir zu Gesicht bekommen und haben viele tolle kleine Geschäfte gesehen. Unter anderem sind wir auch am Hofbräuhaus vorbeigekommen, an den Schuhbeck-Geschäften und seinem Restaurant, am Hard Rock Café und natürlich an diversen Souvenir-Shops. Das kleine M. war hier sehr erschüttert, dass es dort keine Eintracht-Fanshops gab. Ich im Übrigen auch ;-)

Den Abend haben wir dann im Nürnberger Bratwurst Glöckl am Dom verbracht, wo ich mir an den schweren Klappstühlen noch übelst den linken Ringfinger einklemmt habe. Ich dachte schon, der Finger fällt mir ab und ich muss ein Nürnberger Röstwürstl als Ersatz nehmen, aber letzten Endes ist das dann doch nicht eingetroffen. Das Essen war lecker und der Kartoffelsalat, den das kleine M. zuerst als vermeintlichen Kartoffelbrei wie ein Wilder verdrückt hat, war als Kartoffelsalat enttarnt dann ‘voll eklig’ laut seiner Aussage. Mir hingegen hat alles gut geschmeckt, die Bedienungen waren freundlich und die Getränke waren bis auf die Limonade des Sohnes auch vollkommen in Ordnung. Bereits auf dem Weg zum Hotel wollte das kleine M. mit mir aushandeln, dass er so lange wach bleiben darf, bis er von alleine einschläft - den Deal bin ich gerne eingegangen, nachdem ich schon beim Essen Müdigkeitserscheinungen erahnen konnte. Zwei Minuten nach dem waschen und im Bett liegen war er weg ;-)

Am morgen darauf sind wir erst einmal über das reichhaltige Frühstücksbüffet hergefallen und haben uns anschließend noch ein wenig auf dem Zimmer ausgeruht und sportlich hergerichtet. Um 12.30 Uhr wurden wir dann gemeinsam mit etlichen anderen Gewinnern abgeholt und zum Beach Club 38° gebracht, in dem der Human Soccer Cup stattfand und natüüüürlich auch das Meet & Greet mit Mats Hummels, worauf wir uns besonders gefreut haben. Human Soccer bedeutet im Prinzip nur, dass man - ähnlich wie bei einem Tischkicker - als lebende Kickerfigur agiert. Anfangs hatte ich etwas Bedenken, weil ich vermutlich der unsportlichste Mensch unter der Sonne bin, aber letzten Endes wurden wir mit unserem Team von 10 Mannschaften sogar zweite und das, obwohl das kleine M. der jüngste Teilnehmer war.

Als der junge Mann auf Mats Hummels traf, hat er für den ein oder anderen Lacher gesorgt und am Ende des Tages kannte den jungen Mann jeder, ob er wollte oder nicht ;-) Mats war übrigens wahnsinnig nett und hat sich Zeit für jeden an diesem Tag genommen, hat nicht einmal das lächeln und strahlen verloren, war absolut professionell und gänzlich ohne Allüren - meiner Meinung nach ein sehr sympathisches Testimonial (über sein fußballerischen Können müssen wir eh nicht diskutieren).

Dass Sport nicht nur Mord ist sondern auch eine äußerst gefährliche Sportart (ok, ich habe ein wenig übertrieben), durfte ich bei den Spielen dann auch am eigenen Leib erfahren, als ich mit meinem Arm zwischen Eisenstange und Polsterung gerutscht bin bei einem schnellen Spielzug und habe seither blau-lila-grün-gelbe Flecken und Blutergüsse in unterschiedlichen Größen.

Das Essen und die Atmosphäre im 38° war übrigens richtig richtig toll und wir konnten uns schon mal ein wenig auf unseren Sommerurlaub einstellen. Die Organisation seitens Head & Shoulders war superklasse und wir haben uns sehr gut aufgehoben gefühlt! P.S. Und nach München muss ich auch unbedingt nochmal :-)

23.05.2013

ICE AGE Musical - für kleine Augen was ganz Großes

2012-11-12 16.50.362012-11-12 17.34.472012-11-12 17.37.532012-11-12 17.38.312012-11-12 17.41.342012-11-12 17.50.09
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Vor einiger Zeit hatte ich bei Stage Entertainment ein tolles Musicalpaket gewonnen (8 Eintrittskarten für die Premiere von “ICE AGE LIVE! - Das Musical”) und wir sind mit Sack und Pack und 6 Freunden bzw. mit deren Kindern angereist, um uns das Spektakel in Dortmund zu sehen.

Irgendwie ist das Posting mit den Bildern dazu dann aber doch leider immer wieder anderen Themen gewichen und jetzt ist mir danach, es zu verbloggen. Ich schreibe mir zwar immer Dinge auf, die in meinem Kopf herumwuseln, aber vorschreiben ist eher nicht so mein Ding.

Die Story an sich dürfte sicher jedem bekannt sein. Im Musical ist es so umgesetzt, dass Peaches entführt wird und alle natürlich fleißig mit daran arbeiten, dass sie wieder gefunden wird. Für ein Musical wurde für meinen Geschmack a) zu wenig gesungen und b) war der Gesang nicht live, was ich sehr schade fand. Unter den Kostümen wäre dies wohl auch nur schwer möglich gewesen.

Das ein oder andere (semi)-prominente Gesicht haben wir dann auch sehen können, die allesamt in der ersten Reihe Platz nahmen nach etwas Schau laufen. Allen voran Otto, der Sid ja bekanntlich seine Stimme geliehen hat. Weitere bekannte Gesichter waren Markus Maria Profitlich, Jana Ina Zarella, Pietro Lombardi, Sarah Engels und Alexander Klaws.

Ab Herbst 2013 ist das Ensemble dann auch wieder auf Tour. Die Daten stehen allerdings noch nicht fest. Auf der Webseite von Stage Entertainment kann man sich aber natürlich ebenso auf dem Laufenden halten lassen wie auf auf der Facebook Seite.

Uns hat es riesigen Spaß gemacht und für Familien mit Kindern fast schon ein Muss, würde ich sagen!

Habt ihr “ICE AGE LIVE - ein mammutiges Abenteuer” vielleicht auch gesehen oder würdet ihr es euch mit oder ohne Kinder noch ansehen?
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