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13.07.2012

Prädikat: "Krasser Hund"

Wer denkt, er hätte schon alles gesehen, sollte sich dringend mal auf dem Blog von Maddie on things ansehen und staunen, lächeln, Tränen lachen...

Gefunden habe ich die kuriosen Fotos von Maddie, einem Coonhound, der mit seinem Herrchen angesichts eines Projektes, in dem er täglich ganz normale Menschen in den USA besucht hat und so mit seinem Hund 60.000 Meilen mit dem Auto gefahren ist und auf Bildern festgehalten hat, durch einen Zufall bei Instagram.

Fast von Beginn an habe ich die spannende Reise der beiden verfolgt und war am Ende sogar ein wenig traurig, dass Maddie nun bei einem Freund geparkt wurde, weil sein Herrchen nun in Alaska unterwegs ist und seinen Traumhund leider nicht mitnehmen konnte.

Lasst euch also auf keinen Fall die tollen Bilder dieses Hundes entgehen, dem offensichtlich kein Ast zu hoch und keine Hürde zu groß war, um diese zu erklimmen.

Love you, Maddie <3

12.07.2012

Glossybox Young Beauty - gelungener Einstand

Nachdem Glossybox in den vergangenen Wochen und Monaten etwas geschwächelt hat, gibt es nun ein weiteres neues Produkt in der Glossybox Familie: die Glossybox Young Beauty.

Eigentlich habe ich mich ja fast nicht getraut sie zu bestellen, weil ich schon befürchtet hatte, dass irgendwer eine Antwort schickt mit dem Wortlaut "Diese Glossybox ist in Ihrem Alter nicht verfügbar". Nun ja, dies ist schon mal nicht passiert ;-)

Heute kam das gute Stück jedenfalls hier an und ich war positiv überrascht. Pink mit frischem neongrün schrie mich an: "PACK MICH AUS!" Scheinbar ist mein Inneres noch nicht im hier und jetzt angekommen sondern ich befinde mich wohl weiterhin in einem schwebenden Teenie-Zustand, denn ich hatte Spaß daran!

Aber jetzt zu den Produkten:
  • AOK First Beauty Pflegendes Feuchtigkeitsfluid (Originalgröße, 50 ml)
  • Bebe Young Care Quick & Clean Waschgel & Augen Make-up Entferner (Probe, 15 ml)
  • Manhattan Supersize Mascara (Originalgröße, 12 ml)
  • Palmolive Ayurituel Duschgel (Originalgröße, 250 ml)
  • Playboy VIP (Originalgröße, 30 ml)

Beim Feuchtigkeitsfluid weiß ich nicht, ob ich es vertrage, finde die Produkte von AOK aber vollkommen in Ordnung, auch wenn ich sicher nicht mehr zu den "First Beauties" zähle ;-)

Das Waschgel mit Augen Make-up Entferner kann ich gut gebrauchen und bin gespannt.

Mascara geht immer :-)

Duschgel ebenfalls und es riecht vor allem auch gut.

Aus dem Playboyhäschen-Alter bin ich zwar schon raus und mag dieses Bunny von Grund auf nicht sonderlich gerne, aber der Duft ist nicht schlecht und nicht zu aufdringlich.

Wenn die Box so bleibt, ist sie für das Geld vollkommen in Ordnung. Aber das dachte ich bei den normalen Glossyboxen eigentlich auch.

09.07.2012

Shades of Grey von E. L. James oder SM im Biedermeierlook

Nachdem jeder bereits im Vorfeld von DEM SKANDALBUCH DES JAHRES (ich schreie gerade bewusst beim schreiben) gesprochen hat, konnte ich es mir natürlich nicht nehmen lassen, das gute Stück zu lesen.

Ich hatte ja schon gehofft, nach dem lesen nicht wuschig einschlafen zu müssen in Ermangelung eines Mannes neben mir im Bett.

Nun ja, was soll ich sagen? Ich war doch sehr ernüchtert...hatte ich doch vorher wirklich überall allein schon jobmäßig in den gängigen Postillen darüber gelesen, Werbung en masse gesehen und mir einiges davon versprochen. Nur weil es in dem Buch ganz offen um Erotik - nein, es sollte ja sogar pornös sein - geht, heißt es ja nicht, dass man sich fürs lesen solcher schämen muss. Aber wuschig macht einen da nix.

Die Hauptdarstellerin der Geschichte, Anastasia Steele ist 21, noch nahezu ungeküsst und ungeöffnet (also Jungfrau), mutiert nach einem Interview mit einem einflussreichen Firmenboss (der zudem unverschämt attraktiv ist) zu seiner Lustsklavin. Vorher wird allerdings noch alles brav per Vertrag geregelt, was geht und was gar nicht geht. Ach ja: diese Szene passiert nach etwa 100 Seiten Vorspiel, äh, Vorgeschichte... ;-)

Hört sich alles erstmal nicht so übel an, aber wenn ich dann zum 50. Mal lese, wie sie sich "nervös auf die Lippe beißt" und er sie ermahnt, das zu lassen oder aber wenn er zum gefühlten 83. Mal "wölfisch grinst" (andere Frage: WIE grinst man bitte wölfisch? Fotos dürfen gerne dazu eingereicht werden...ich finde beim googlen partout keine grinsenden Wölfe!) und dann ohne jegliche Emotion beschrieben wird, wie er ihr seine Folterkammer zeigt als wär's eine Begehung mit dem Makler, muss ich ganz ehrlich sagen, ist allein das schon totlangweilig und man hätte sicher mehr rausholen können.

Dafür, dass er sie vorher zig Mal gewarnt hat, wie gefährlich, fies und böse er ist, finde ich ihn doch verdammt fürsorglich und auch, wenn die gute Ana, wie Anastasia lieber genannt werden möchte, ein so junges und unschuldiges Ding war, bevor sie ihn kennenlernte, muss ich sagen, dass die beiden Charaktere sehr einfach zusammengestrickt wurden. Vieles ist zu vorhersehbar und es wird größtenteils verzweifelt versucht, einen Skandal aus den bieder beschriebenen SM-Bestandteilen der Geschichte zu machen.

Klischees werden zwar voll ausgefüllt, wirken aber durch die Unbeholfenheit der Erzählung eher hilflos und teilweise ein wenig fehl am Platz. Es wirkt alles sehr bieder und ich hatte nicht eine Sekunde das Gefühl "Ich muss jetzt unbedingt weiterlesen".

Da kenne ich also weitaus fähigere Autoren, die diesen medialen Hype um ihre Schreibkünste dieses Genres viel eher verdient hätten!

Das ganze Projekt ist aus Blogposts entstanden, wurde von einem Verlag entdeckt und dann zu einem Buch zusammengeschustert. Merkt man auch. Meine ganz plumpe und einfache Meinung dazu...aber plumpes Buch, plumpe Meinung = passt ja ;-)

08.07.2012

Rezept für Rainbow Cake


Mein kleines M. hat sich zum Geburtstag alles im Super Mario Bros. Look gewünscht und ich war bestens damit beschäftigt, alles mögliche zusammenzutragen.

So kamen wir irgendwann auf den Rainbow Cake (in Anlehnung an die Regenbogenstrecke bei Mario Kart ;-) ), der auch als Regenbogenkuchen oder Regenbogentorte im Internet die Runde macht.

Zutaten:

  • 300 g weiche Butter
  • 250 g Zucker
  • 3 Eier
  • 3 Packungen Vanillezucker
  • 650 g Mehl
  • 1 1/2 Packungen Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 530 ml Buttermilch
  • Lebensmittelfarben (ich habe 2 Packungen von Dr. Oetker genommen)
Buttercreme "White Chocolate":
  • 450 g weiche Butter
  • 1 Prise Salz
  • 600 g gesiebter Puderzucker
  • 200 g weiße Schokolade
  • 6 EL Sahne
Zubereitung:
Der Rainbow Cake ist nicht kompliziert, allerdings frisst er doch eine Menge Zeit.

Alle Zutaten sollten zunächst Raumtemperatur haben, da sie sie so besser verarbeiten und vermischen lassen.

Zuerst die Butter mit Zucker und Vanillezucker schaumig aufschlagen. Danach die Eier zur Masse hinzugeben und alles gut verrühren.

Als nächstes das Mehl mit dem Salz vermischen und im Wechsel mit der Buttermilch unter die Butter-Ei-Masse geben.

Den fertig angerührten Teig gleichmäßig auf 6 Schüsselchen verteilen und nach Wunsch mit der Lebensmittelfarbe einfärben. Die Schichten unseres Regenbogenkuchens sind lila-blau, türkis, grün, gelb, orange und rot.

Wenn ihr den Teig fertig eingefärbt habt, eine Springform mit einem Durchmesser von 26 cm schnappen und die erste Farbe gleichmäßig auf dem Boden der Springform (nicht, dass mich hier noch einer missversteht, wenn ich nur Boden schreibe ;-) ) verteilen. Der Teig sollte an jeder Stelle etwa die gleiche Dicke haben.

Dann ab in den Ofen damit und bei 170° mit Umluft 10 Minuten backen lassen. Am besten macht ihr mit einem kleinen Holzstäbchen nach Ablauf der Zeit eine kleine Stichprobe. Wenn kein Teig mehr kleben bleibt, ist der Boden perfekt.

So muss jede Schicht einzeln gebacken werden und im Anschluss gut auskühlen, bevor es später ans zusammenbauen geht. Wenn ihr die Springform mit Backpapier auskleidet und den Kuchenboden beim auskühlen darauf lasst, bekommt ihr die dünnen Böden später besser ab, ohne dass sie auseinanderbrechen.

Buttercreme:
Die weiche Butter als erstes aufschlagen, bis sie leicht schaumig und deutlich heller geworden ist.

Als nächstes kommen die ersten 300 g gesiebter Puderzucker dazu (ganz wichtig, damit es nicht klumpt. Als Puderzuckersieb nehme ich gerne den "RuckiZucki" von Tupperware) und verrührt alles gut mit der Butter.

Danach das Salz und die nächste Ladung Puderzucker hinzugeben und gut verrühren. Ca. 3 Minuten sollten dafür ausreichen.

Im nächsten Schritt könnt ihr die Creme kurz ruhen lassen und euch daran machen, die weiße Schokolade mit der Sahne über einem Wasserbad schmelzen zu lassen und den perfekten Zeitpunkt zu finden, sie während des Rührens vom Wasserbad zu nehmen, damit die Schokolade geschmeidig ist und nicht bröckelig wird.

Nach kurzer Abkühlzeit, vorsichtig die Schokoladenmasse unter die Buttercreme heben.

Die abgekühlten Böden nun nacheinander jeweils mit Boden-Creme-Boden-Creme usw. aufeinander setzen, bis alle aufeinandergesetzt sind. Zum Schluss müsst ihr euren Kuchen nur noch mit der restlichen Creme verkleiden und diese entweder versuchen, ganz glatt zu streichen oder aber wolkenartig zu tupfen.

Als letztes noch nach Belieben alles dekorieren und ab in den Kühlschrank damit. Nach ca. 1 Stunde ist die Creme fest genug und es sollte nichts mehr wackeln.

Da das gute Stück unendlich viele Kalorien in sich beherbergt, seid vorgewarnt: es ist sehr süß und könnte für den ein oder anderen kleinen Zuckerschock reichen ;-) Am besten nicht zu große Stücke servieren, dann sollte der Rainbow Cake für bis zu 20 Personen reichen.

Und nun: viel Spaß beim nachbacken und Guten Appetit!

01.07.2012

Die EM neigt sich zu Ende...ein paar Gedanken von mir

Heute Abend geht die UEFA Euro 2012 (auch besser bekannt als Fußball EM) nun auch schon zu Ende und ein bisschen wehmütig blicke ich als Fußballfan schon jetzt auf die vergangenen vier Wochen zurück. Ein paar Dinge sind mir allerdings besonders im Gedächtnis geblieben, zu denen ich mal kurz Stellung nehmen möchte: 

Anfeindungen und Rassismus
Das ich solch ein Thema in meinem sonst manchmal vielleicht oberflächlich erscheinenden Blog aufgreifen würde, hätte ich selbst nicht gedacht, aber ich habe natürlich auch noch mehr als nur eine geschminkte, lustige und ewig lächelnde Fassade…

Ich weiß nicht, ob es bei vorherigen WMs und EMs nur nicht so arg aufgefallen ist oder ob Dinge wie Anfeindungen und gar Rassismus während dieser EM wirklich stärker vorhanden sind. Vorrangig geht es mir nicht einmal zwingend um mich selbst und dass es lustige Bildchen der Fußballer bzw. der Mannschaften, die nach Hause fahren mussten gibt, ist gar keine Frage und meistens entlocken diese mir ebenfalls ein bis mehrere Schmunzler, wenn nicht sogar laute Lacher.

Das aber wüste Beschimpfungen in sozialen Netzwerken (dies meistens natürlich nicht öffentlich sondern in den privaten Postfächern) vorzufinden sind…Leute, das geht einfach mal gar nicht!

Ich selbst habe diese Begegnung der besonderen Art in den vergangenen Tagen ebenfalls machen dürfen und ich würde mal sagen, ich bin ein Mensch, der geradeaus und ehrlich ist. Ich kann mich auch für andere freuen, ohne ihnen die Butter vom Brot nehmen zu wollen. 

Dennoch sind Beleidigungen wie „Sch*** Italiener“ oder „Sch*** Spaghettifresser“ nichts, wo ich noch Spaß verstehe. Ja, mein Vater ist Sizilianer und wanderte vor 35 Jahren mit seinen Eltern nach Deutschland, er verliebte sich in eine deutsche Frau, sie heirateten, bekamen drei Kinder und sind bis heute glücklich verheiratet, nie arbeitslos gewesen und ich würde mal sagen, er ist dennoch ein stolzer Mann, der seine Nationalität nicht verbirgt. Warum auch?

 Gehen nun alle Deutschen (ich wähle dies bewusst so, es dürfen sich die angesprochen fühlen, die es auch sind) in den nächsten zwei Jahren bis zur nächsten WM nur noch zum Griechen essen, weil die ja 4 Tore reingelassen haben? Pizza geht also schon mal nicht mehr, aber Döner bleibt ja auch noch…die Türken waren schließlich gar nicht erst mit dabei…sorry, aber das ist doch total blödsinnig! Es ist und bleibt Fußball = Sport!

Aber eigentlich geht es nahtlos ins nächste Thema über: 

Durfte Zamperoni lächeln?
Während des Halbfinales moderierte der Deutsch-Italienische Tagesthemen Sprecher Ingo Zamperoni und sagte auf italienisch und deutsch: “Möge der bessere gewinnen!”.

Sein Problem: Zu diesem Zeitpunkt stand es 2 : 0 für Italien und es hagelte wohl Kritik ohne Ende in der ARD Redaktion, weil der böse böse Herr Zamperoni es doch tatsächlich gewagt hat zu lächeln.

Mensch, was hat der fiese Halbitaliener sich denn dabei gedacht? Wissen Sie was, Herr Zamperoni? Bitte lächeln Sie weiter! Zur Zeit haben Sie auch allen Grund dazu! 

Luxus-Versager
Von Beginn der EM-Zeit an, galt die deutsche Mannschaft als stark und Jogi als der übermächtige Trainer, der alles schaffen kann mit seinen Jungs. Jeder stand hinter der Nationalelf, feuerte sie an, wo es nur ging und man war stolz auf die Ergebnisse eines jeden Fußballabends. Bis auf diesen einen fatal endenden Abend beim Spiel Italien vs. Deutschland, indem das Ganze dann bekanntermaßen 2:1 ausging und die Deutschen wieder nach Hause fliegen mussten…ohne Titel in der Tasche.

Und zack wendete sich das Blatt, die BILD titelte sogar mit „Luxus-Versager“, was ich persönlich mehr als grenzwertig finde.

Ist es im Fußball nicht fast wie in einer Ehe? In guten wie in schlechten Tagen? 

Denkt mal darüber nach…alles nur Menschen, jeder kann Fehler machen, manchmal sind andere in diesem einen Moment auch einfach besser. Das sollte man dann mal anerkennen, hinnehmen und Schwung holen für das nächste große Turnier.

Wer meinen Blog kennt und schon ein wenig länger hier mitliest, weiß aber auch, dass ich mich hier meistens den eher nicht so kritischen Themen widme, weil ich kein Jammerlappen bin und daher möchte ich hier auch mit einer mit einem Augenzwinkern zu verstehenden Seite bei Tumblr abschließen und euch Mario Balotelli in nahezu allen Variationen nahe legen. 

Mir persönlich gefällt er als Schleppenträger bei der Hochzeit von Kate Middleton und Prinz William sowie vor einer Schlecker Filiale am besten. Und euch? 

In diesem Sinne auf ein klasse Spiel und einen tollen, spannenden und vor allem fairen EM-Abschlussabend! Forza Italia!!!



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