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23.04.2011

Falsche Menschen

Schlangen gibt es ja bekanntlich nicht nur im Tierreich…dies fällt mir allerdings meist nicht erst nach einem Zoobesuch auf sondern dann doch eher im wahren Leben. Meist zu allem Überfluss aber etwas später als es vielleicht hin und wieder gut für mich wäre.

Manches davon trifft mich härter als anderes, aber ganz spurlos geht so was auch an mir nicht vorbei, auch wenn ich mir oft nicht anmerken lasse, wenn mich etwas sehr verletzt. Wenn ich hingegen sauer wegen etwas bin, möchte ich Dinge schnellstmöglich klären und tische sie demjenigen oft direkt oder nach kurzer Bedenkzeit auf, da ich es hasse, wenn etwas zwischen mir und jemandem, den ich gerne hab, steht. Danach kann ich dann auch einen Haken dran machen und krame alte Kamellen üblicherweise nicht x Mal aus irgendeiner Schublade zu den unpassendsten Gelegenheiten heraus.


Andererseits denke ich mir, dass ich ohne diese Erlebnisse, hier und da einige Menschen getroffen zu haben, die eigentlich nichtmal mehr der Rede oder den Gedanken an sie wert sind, wohl nicht die wär, die ich heute bin. Das Leben ist ja ein täglicher Lernprozess und resistent bin ich gegen so was auch noch nicht, aber manchmal gibt’s mich eben auch in halbwegs tiefgründig. Dafür gibt es jetzt keinen Oscar für die falschen Schlangen (die im Übrigen nicht zwingend weiblich sind…das wollte ich nur mal erwähnt haben) und ich bin sicher nicht einfach zu händeln, wie man mir hin und wieder mal so schön sagt, aber ich bin immer ich: echt, ehrlich, manchmal zu laut und oft zu leise…


Sortiert ihr auch hin und wieder aktiv aus oder lasst ihr so etwas vor sich hin dümpeln, bis es sich von selbst erledigt hat?


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