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11.04.2011

Fertiger Gratin? Maggi Ofengratin im Test

Bei der Arbeit habe ich meist wenig Zeit, um mir ein vernünftiges Mittagessen zuzubereiten und nicht immer habe ich Reste übrig, dich ich am nächsten Tag zum Aufwärmen mitnehmen könnte. Daher bin ich immer auf der Suche nach etwas, was halbwegs schnell zubereitet ist und bin bei meinem Wocheneinkauf doch etwas überrascht auf die neuen Maggi Ofengratins gestoßen.

Gekauft habe ich ihn da aber nicht, weil ich mir unsicher war, ob das wirklich lecker sein kann.

Durch For Me bin ich allerdings auf einen Test dieser Produkte aufmerksam geworden und hatte mal mitgemacht, jedoch eher mit dem Gedanken, dass das womöglich sowieso wieder nichts wird. Grundsätzlich bekomme ich doch eher Zusagen für Shampoos (ich hoffe, es liegt nicht daran, dass man meinen würde, meine Haare könnten mal wieder eine Wäsche vertragen oder so…?) & Co. Die geborene Hausfrau scheine ich jedoch in den Augen der Firmen nicht zu sein bei deren Auswahl nach Produkttestern.

Umso erfreuter war ich dann, als ich die E-Mail mit der Zusage bekam. Das Paket ließ einige Zeit auf sich warten, da es leider halb aufgerissen bei mir ankam und von der Post notdürftig wieder zusammengeflickt wurde.





Den Selbsttest habe ich inzwischen mit drei unterschiedlichen Sorten der Maggi Ofengratins gemacht und denke, dass ich mir inzwischen ein faires Urteil erlauben kann. Grundsätzlich gibt es die Gratins in den Sorten: Nudeln Tomaten-Bolognese, Nudeln mit Schinkenstückchen, Nudeln mit Gemüse und ganz neu Tortellini Napoli.

Zubereitung:

Heißes Wasser bis zum unteren Rand aufgießen, Würzmischung einrühren und Lieblingskäse (z. B. gerieben, Scheiben, Mozzarella) hinzugeben und in 10-12 Minuten ist das Gratin fertig.
Alternativ kann das Gericht auch bei 400 Watt in der Mikrowelle in ca. 10 Minuten überbacken werden.




Mein Fazit:
Bereits beim Auspacken habe ich wohl ein leicht enttäuschtes Gesicht gemacht. Die Verpackung ließ sich halbwegs leicht öffnen. Danach blickten mich ein paar dünne Nüdelchen etwas traurig an, die Würzmischung lag in einer silbernen Packung obendrauf.

Zusammengemischt war es sehr wässrig und ich konnte mir nicht wirklich vorstellen, dass daraus mal ein Gratin werden soll.


Zum guten Schluss habe ich noch Käse drübergegeben und das Ganze wie auf der Verpackung beschrieben in den Ofen geschoben.


Nach der angegebenen Zeit im Backofen, holte ich jeweils den Gratin heraus (an unterschiedlichen Tagen getestet…nicht, dass hier noch wer auf die Idee kommt, ich könnte davon drei Stück hintereinander verputzen) und kann folgendes dazu sagen:


Nudeln Tomaten-Bolognese:
Nette Würzmischung, Soße etwas kleisterartig.

Nudeln mit Schinkenstückchen: Schmeckt sehr nach Würzmischung/Fondor, von der Konsistenz her aber gut.
Nudeln mit Gemüse: Vom Geschmack her angenehm und gut, leider sind die Nudeln total zerfallen.




Meiner Meinung nach ganz nett für die Mittagspause, mehr aber auch nicht. Wenn ich jemandem was Gutes tun wollte, dann doch eher nicht mit den Maggi Ofengratins. Wenn man kleine Nudeln nimmt und einige frische Zutaten ist man doch besser dran, wenn man seinen Gratin halbwegs schnell frisch zubereitet.

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