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10.05.2013

Meine russische Schwiegermutter und andere Katastrophen (ok, nicht meine) von Alexandra Fröhlich

Als ich bei Thalia stöberte, stach mir sofort auf einem Stapel das Buch Meine russische Schwiegermutter und andere Katastrophen von Alexandra Fröhlich ins Auge. Quietschbunte Cover wecken aber auch so immer schnell meine Aufmerksamkeit und alles, was stapelweise irgendwo liegt muss ja schließlich gut sein (oder zumindest ein gutes Marketing dahinter stecken haben). Der Klappentext versprach eine lustige Lesezeit mit der Rechtsanwältin Paula Matthes aus Hamburg, die in ihrer eigenen, aber erfolglosen Kanzlei plötzlich Besuch von einer russischen Familie erhält, in dessen Sohn Artjom sie sich verliebt. Er ist zwar ganz und gar Russe und das innerlich wie äußerlich, dennoch ist er so ganz anders als die anderen Männer, die Paula vor ihm kannte und gänzlich anders als ihr Ex. Charmant, zuvorkommend und mit einer durch und durch russischen Familie gesegnet, die man so sicher nicht alle Tage kennenlernt und das mit all ihren Eigenarten, Macken und liebevollen Charakterzügen. Ich dachte ja, ich hätte zum Einen mit meiner sizilianischen Familie schon so ziemlich alles durch an Erlebnissen und zum Anderen mit den mir angelesenen Geschichten von eingeheirateten Parteien oder anderen positiv verrückten Familien aus dem Ausland. Aber weit gefehlt, falls man noch nicht bei den Russen angekommen ist. An einigen Stellen musste ich schmunzeln, an anderen wiederum herzhaft und laut loslachen, weil Alexandra Fröhlich die Ereignisse in ihrer ganz eigenen, abgewandelten Form wiedergegeben hat und wenn ich an einige russische Bekannte denke, blieb das Grinsen in meinem Gesicht nicht aus. Das Finale, welches ich hier natürlich nicht vorweg nehmen möchte, ist jedenfalls fulminant und ich würde eine Verfilmung des Buches in der Tat sehr begrüßen. Unbedingt lesen!
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