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09.04.2011

Revolverheld - Live und in Farbe Tour

Donnerstag, den 7. April war ich mit einer Freundin in Aschaffenburg beim Revolverheld-Konzert und zunächst mal war ich überrascht über die kleine Location. Ich hatte eine Einladung aus Dezember noch ausstehend, bei der deren Manager mich mit einer Begleitung beim Meet & Greet mit den Jungs bei der 1 Live Krone zu einem Konzert eingeladen hatte. Und dies war nun das meinem Wohnort am nächsten gelegene.

Es gab natürlich viel vom neuen Album zu hören, aber auch einige Klassiker durften natürlich nicht fehlen. Hätte ich nicht grundsätzlich bei Konzerten das zweifelhafte Glück, Menschen vor mir stehen zu haben, die entweder 2,50 m groß sind, wahlweise auch 2,50 m breit oder aber welche, bei deren Achselanheben mir der kalte Angstschweiß ausbricht, weil ich mich kaum noch traue zu atmen.





Es hätte also auch durchweg toll werden können, wenn da nicht ein Mädel (schätze, sie war so Anfang 20, kaum Zähne im Mund) gewesen wäre, was scheinbar zum ersten Mal Ausgang hatte. Sie ist mit ihrem Rucksack ständig neben mir rumgesprungen und hat ihn mir quasi in die Seite gerammt. Darauf angesprochen und zwar halbwegs freundlich (und ich bin weiß Gott kein Korinthenkacker und hab schon verdammt viele Konzerte hinter mich gebracht) rollte sie mit den Augen und machte fröhlich und munter dort weiter, wo sie aufgehört hatte.




Irgendwann war es mir dann echt zu blöd, als sie sich einfach vor mich gedrängelt hatte (und aus dem Teeniealter waren dort die meisten dann doch schon raus, so dass man durchaus zivilisiert mit dem Platzproblem an sich hätte umgehen können), hab ich dann meinen linken Ellenbogen einfach in die Seite gestemmt, so dass ich ein wenig mehr Platz hatte. Meine „Nebenbuhlerin“ meinte daraufhin, absichtlich pausenlos gegen mich zu springen und grinste dabei dümmlich…nun ja, anderes Mittel. Colabecher in meine linke Hand genommen, Kamera in die rechte Hand. Leider leider ist ihr dann bei jedem absichtlichen Rempler etwas Cola über den Arm gehüpft und ich weiß natürlich nicht, wie das passieren konnte, habe mich artig und freundlich lächelnd entschuldigt (obwohl ich zeitweise wirklich überlegt hatte, ihr einfach kommentarlos meine Kamera auf den Kopf zu hauen und ich bin sonst gewiss keine Schlägerin).





Nachdem ich dann auch nicht die Einzigste war, der dieses Weibstück gehörig auf die Nerven ging, weil sie wirklich alles und jeden absichtlich angerempelt hat, hat sie es dann doch vorgezogen, sich woanders hinzustellen.

Ab da konnte ich das Konzert dann auch wieder genießen, obwohl ich totmüde vom Tag war und hab mich gefreut, die Jungs mal in Aktion zu sehen. War also ein gelungener und schöner Abend.





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