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01.07.2013

Endlich Milchschaum ohne Muskelkater

Früher hab ich nie Kaffee zu mir genommen. War einfach nicht meins. Inzwischen sollte ich zwar vermutlich eher Baldrian mit Johanneskraut und Kamille aufbrühen, um meine Nerven zu beruhigen, aber was soll’s, man lebt nur einmal: da kann ich mir auch die volle Kaffeedröhnung geben! Mit meiner Tassimo Maschine ist es allerdings nicht allzu weit her mit fettem Milchschaum bzw. fällt der leider immer recht schnell zusammen. Vor Jahren gab es mal die Milchschaumstabwelle, vielleicht erinnert ihr euch? Da gab es solche kleinen vermeintlichen Wunderdinger, die den tollsten Milchschaum zaubern sollten (auf dem Weihnachtsmarkt für 5 Euro, das wollte ich nun auch nicht verheimlichen B-) ). Hat natürlich nicht funktioniert, auch wenn ich das Ding heißlaufen ließen, bis der Minimotor durchgebrannt war. Danach hatte ich so einen Milchschaumzauberer von Tupperware, der durch mechanische Wirkweise Milch zu Schaum verarbeiten sollte. Es sah sehr ulkig aus, das Teil zu betreiben (Muskelkater inklusive), das war aber auch alles und ich packte es entnervt in die hinterste Ecke des Schranks. Als es dann bei Für Sie hieß, dass Philips den neuen Senseo Milk Twister zum testen zur Verfügung stellt, war ich gleich zur Stelle und schätzte mich mittelglücklich, dass ich mittesten durfte. Allein das auspacken war schon eine helle Freude für mich und beim ersten probieren habe ich dann kurzerhand die iPhone Kamera mitlaufen lassen und ein wenig dazu erzählt.




Das gute Stück, welches einer überdimensional großen Cola Dose ähnelt, hat einen UVP von 79,95 Euro. Dieser wär mir persönlich etwas zu teuer für ein einziges kleines Elektrogerät, auch wenn er natürlich tut, was er soll. Die Milch muss lediglich eingefüllt werden und dann drückt man für 1 Sekunde auf den Knopf auf der Vorderseite, wenn man warmen Milchschaum möchte und 3 Sekunden, falls man lieber kalten Milchschaum genießen möchte. Klappte wunderbar und recht zügig. Da der Senseo Milk Twister eine Abschaltautomatik hat, muss man eigentlich nur eins tun: warten.

Der Schaum oben drauf war wirklich schön steif (wenigstens das krieg ich also hin ;-) ), darunter war bei maximaler Befüllung noch etwas flüssigere Milch, was ich aber nicht schlimm fand. Die Reinigung des Gerätes im Anschluss war denkbar einfach und ich freue mich wirklich, dass mal jemand mitgedacht hat bei der Entwicklung eines solchen Teils und das ganze innen ohne Rillen oder sonstige Schmutz- und Bakterienfänger gemacht hat. Der Milk Twister steht nun direkt neben der Tassimo Maschine und arbeitet fleißig auf den Tag seiner Rente hin.
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