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14.08.2013

Ich bin wieder hier, in meinem Revier...zurück aus Nordgeorgsfehn




Nordgeorgsfehn 21.-28.07.2013 (<-- zum kompletten Album)

Ich melde mich mal wieder zu Wort. Zurück bin ich schon seit einigen Tagen, aber bislang hat mich noch nicht die Muse gepackt, mich wieder in den Alltag zu integrieren. Würde man mich nach meinem dreiwöchigen Urlaub mit einer Sofortrente abspeisen wollen, ich wär dabei! Nun wisst ihr also, dass ich noch lebe. Ist ja auch schon mal was, wie ich finde. Urlaubsbericht Nummer 1 folgt nun und zwar in würzig kurzer Form, denn in Nordgeorgsfehn, was in Ostfriesland liegt, war es einfach nur ruhig und entspannend. Die Tage begannen gänzlich ohne Stress und so klangen sie dann auch wieder aus. So was bin ich eigentlich gar nicht gewohnt. Um mich herum ist immer Action...vielleicht bin ich auch selbst die Action, wer weiß das schon? Die Fahrt war zum Glück nicht allzu anstrengend (ok, als Mitfahrer muss man sich ja auch nicht groß auf den Verkehr konzentrieren) und die Kinderchen haben gut Ruhe gehalten, bis wir irgendwann gegen Abend in Nordgeorgsfehn eingetrudelt sind. So weit nördlich in Deutschland war ich bislang noch nicht (bis Hamburg und dann war bisher Endstation, ach nein, in Kiel war ich auch schon, fällt mir gerade noch ein) und ich fand es schon sehr schön, auf dem flachen Land die schwarz-weiß gefleckten Kühe gelangweilt herumstehen zu sehen, während mir die Milchpackungen mit den idyllisch wirkenden Bildern durch den Kopf schwirrten. Am Ort der Begierde, pardon, der Ruhe angekommen, wurden wir sehr lieb von den Ferienwohnungsbesitzern Simmering begrüßt und erst einmal auf einen typischen Friesentee mit Sahne und Kluntjes und frischen Kuchen eingeladen. Immer schön dran denken: wenn der Löffel in der Tasse steht, hat man genug. Ansonsten wird immer weiter nachgeschenkt. Ich kann mich an die Erzählung unserer lieben Urlaubsmitstreiter erinnern, als der liebe Herr N. nach 9 Tassen diesen dezenten Tipp bekam.
Danach ging es in unsere beiden Ferienwohnungen und wir fingen an, ein- und rumzuräumen. Am Abend ist dann auch nicht viel mehr passiert, als dass wir noch etwas gegessen haben und am Kanal gegenüber etwas Zeit verbrachten. Für die Kinder war so ziemlich alles da, was Kindern nun mal Spaß macht. Angefangen von einem großen Trampolin über Schaukeln, eine Wippe, einem Strandkorb, Pavillon und vielen anderen tollen Dingen. An Tag 2 sind wir mit einem Boot, welches auch zu den Ferienwohnungen gehört über den Nordgeorgsfehn-Kanal geschippert und ich hatte am Abend schon fast das Gefühl, dass meine Hautfarbe von schneeweiß zu dunkelweiß gewechselt hatte. Dazwischen haben wir uns ganz relaxt in den Garten gelegt und rein gar nichts gemacht. Für mich eher untypisch, weil ich irgendwie immer unterwegs bin, was entdecken möchte und nicht gut lange still irgendwo rumsitzen oder liegen kann. Man könnte sich ja wundliegen.
Tag 3 brachte einen Ausflug nach Norddeich zum Strand und zur Seehundaufzuchtstation gemacht, was sehr schön war. Die Dünen kannte ich so bislang nur aus dem Fernsehen. Nebenan war direkt der Hundestrand und prompt vermisste ich meine kleine Cindy, die ja Zuhause geblieben war. Die lange Fahrt und die warmen Temperaturen wollte ich ihr dann aber auch nicht zumuten, da die etwas betagte Dame ja schon bald 10 Jahre alt wird und nicht mehr die allerfitteste ist. Dazwischen war wir noch lecker zu Mittag essen bei Moders oll Hus, wo es für die beiden Kids Fischstäbchen gab (kommen ja in Teilen zumindest auch aus dem Meer) und für mich Lachs in Buttersauce, der im Übrigen superlecker war! Die Preise waren absolut angenehm.
Danach ging es zur Seehundaufzuchtstation, in der mutterlose Heuler aufgepäppelt und später wieder ausgesetzt werden wie auch kranke Tiere. Der Eintritt dort schlägt mit 6 Euro für Erwachsene und mit 3,50 Euro für Kinder ab 4 Jahren zu Buche und ich fand es ein wenig schade, dass es nicht so sehr viel zu sehen gab, aber die Fütterung zu beobachten, die täglich um 11 und um 15 Uhr stattfindet, war in jedem Fall spannend und dem kleinen M. hat es riesigen Spaß gemacht, den kleinen Kulleraugen beim schwimmen und planschen zuzuschauen. Im Anschluss ging es natürlich noch in den hauseigenen Souvenirshop und gleich danach in den Spielpark (alles in Anlehnung zum Thema Wasser), wo wir fast nicht mehr weggekommen wären, weil die Kinder so viel Spaß hatten. Wir Erwachsenen im Übrigen auch ;-) Abends gab es Gegrilltes und somit nahm auch dieser schöne Tag ein Ende.
Auf dem Rückweg schauten wir uns noch kurz den schiefsten Kirchturm der Welt in Suurhusen an. Er ist aber wahrscheinlich nur dann der schiefste Turm, wenn man ihn sich aus der Ferne anschaut. Als wir davor standen sah es eher aus, als wär ich zu blöd zum fotografieren.
Tag 4 brachte uns in der Mittagszeit auf Empfehlung unserer lieben Ferienwohnungsbesitzer frischen Backfisch auf den Teller. Ganz in der Nähe von Nordgeorgsfehn gibt es nämlich einen kleinen, aber feinen Fischladen (Prahm Aal- und Räucherfisch), wo es Mittwochs immer einen Backfischtag mit Kartoffelsalat gibt. Übrigens auch sehr günstig und geschmeckt hat es auch. Wobei: frischen Kartoffelsalat mag ich lieber. Ansonsten hieß es wie jeden Abend: Kettcar fahren im Doppelpack, was am Kanal entlang wirklich großen Spaß gemacht hat. Ich kam mir immer ein bisschen vor wie bei Mario Kart. Nur die Bananen hab ich doch immer vergessen, der lieben Janette vors Kettcar zu werfen ;-) Nachdem der Junior auch noch die Fahrräder in der Garage entdeckte, hat er sich auch irgendwann raufgetraut, nachdem er sich zuerst etwas geniert hat und es klappte - wie zu erwarten - natürlich alles gut und so drehten wir auch damit ein Ründchen. An Tag 5 machten wir uns zum Großsander Badesee auf, um uns etwas abzukühlen. Der See erwies sich dann auch als wirklich schönes Fleckchen. Er ist zudem gut überwacht, was mir immer wichtig ist, auch wenn ich selbst immer versuche, ein ordentliches und wachsames Auge auf das keine M. zu werfen. Der Eintritt kostet hier 2 Euro für Erwachsene, für Kinder bis 17 Jahre ist die Baderei kostenlos. Dort waren wir dann auch gleich ein zweites Mal, weil wir vor lauter Ruhe und Idylle (es war fast ein bisschen wie in den Stephen King Filmen, bevor das große Gemetzel losging) schon bald nicht mehr wussten, wie wir noch die Zeit totschlagen sollten oder richtiger: mir ging es zumindest langsam so und ich sehnte mich ein wenig nach meiner Familie in Sizilien, die wir die Woche darauf besuchten. Fataler Fehler, wie sich herausstellte...ich hätte die Urlaube tauschen sollen, denn dann wär ich jetzt erholt!
Hier noch der Kontakt, falls ihr auch mal in die tolle Ferienwohnung möchtet. Ich kann es jedenfalls nur empfehlen, weil wir uns dort sehr gut aufgehoben gefühlt haben: Gabi und Martin Simmering
26670 Uplengen-Nordgeorgsfehn
Tel.: 04956 1258
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